Wir sind ein wandelndes Ökosystem, das in das Bewusstsein eines menschlichen Geistes koordiniert wurde. Der menschliche Geist ist wohl das Einzige, was man mit Fug und Recht menschlich nennen kann. Deshalb wird es Zeit, das Wesentliche anzuerkennen.


In einer kleinen Serie schreibt unser Gastautor Uwe Karstädt über einen ganz neuen Denkansatz, den die Menschheit jetzt braucht, um zu überleben. Kernansatz dabei ist es, den Kampf gegen die Viren aufzugeben und sich zurück zu besinnen – zurück zur Natur. In den kommenden Tagen werden wir den Denkansatz in fünf Teilen für die Leser dieses Blocks exklusiv veröffentlichen.

Der fünfte teil ruft zur Besinnung auf.


Pharmaindustrie wird von uns groß gemacht

Es ist ein – zumindest oberflächlich gesehen – erstaunliches Phänomen, dass die „Große Pharmaindustrie“ – die zunehmend mehr Menschen instinktiv ablehnen – nur so groß ist, weil sie von vielen Menschen so groß gemacht wurde. Mit anderen Worten, wenn von ihr niemand übermäßig beeindruckt wäre, dann wäre sie auch nicht lange groß. Dann würde sie wohl zu einer kleinen Pharmaindustrie schrumpfen. Es scheint so zu sein, dass wir jemanden brauchen, der uns rettet. Zumindest wünschen wir uns das, insbesondere wenn wir Angst haben. Solche Menschen und Firmen werden groß gemacht – und zwar von uns.

Aufruf zur Besinnung

Wenn uns dann jemand bittet, sich zu besinnen und die notwendigen Veränderungen im Lebensstil zu verankern, dann wendet man sich lieber ab. Der Retter bekommt immer mehr Aufmerksamkeit vom Konsumenten als derjenige, der Sie bittet, sich zu engagieren. Deswegen sind die Angebote die ganze Menschheit in Quarantäne zu schicken, sich zu isolieren, Masken zu tragen und letztendlich zu impfen auch bei dem Großteil der Bevölkerung so beliebt und die Initiatoren werden als Macher und Retter gelobt und hofiert.

Ein Fingerzeig

Vielleicht war die Botschaft des Corona-Virus auch ein Fingerzeig auf die Lebensumstände, die eine erfolgreiche Integration des „SARS-CoV-2-Updates“ verhindert haben. Nicht umsonst sind die Länder, in denen die Todesraten überdimensional hoch lagen auch die Länder bzw. Städte, in denen

  • die höchste Luftverschmutzung mit den winzigen Feinstaub-Partikeln PM2,5 – unter anderem mit Zyanid – vorlagen,
  • die höchste Glyphosat-Belastung und
  • die seit einigen Monaten eingeschalteten 4G-5G Belastungen existierten.

Dazu kamen die Belastungen mit Medikamentencocktails mit ACE-Hemmern, Statinen, Grippeimpfungen wie gegen H1N1 und Insulinresistenz. War das der Aufruf zur Besinnung in der Sprache der Viren? Sie werden mehr davon in den nächsten Jahren hören und lesen.

Vom Virus lernen

Möge uns dieses Virus, das jetzt Raum und Zeit mit uns teilt, lehren, welch gravierende Fehler wir gemacht haben, als wir uns von unserer Natur abgekoppelt und gegen die Grundlage des Mikrobioms gekämpft haben. Wenn wir uns dafür entscheiden, von diesem Virus zu lernen, anstatt uns vor ihm zu fürchten, kann es die Quelle unserer chronischen Krankheitsepidemien aufdecken, die die wahre Bedrohung für unsere Spezies benennen. Es kann dann auch dazu beitragen eine gesündere Gesellschaft zu schaffen.

Radikalen Wandel notwendig

Es braucht nicht nur die Reduktion oder das Weglassen der gerade erwähnten Faktoren. Zwei dieser Auslöser sind seit Jahren immer wieder Thema: Glyphosat und elektromagnetische Felder wie 3G, 4G und jetzt 5G. Die letzten 30 Jahre der Mikrobiomforschung erfordern einen radikalen Wandel unseres Verständnisses von menschlicher Gesundheit. Diese neue Wissenschaft von Bakterien, Pilzen, Parasiten und Viren macht eine Umstrukturierung unserer biologischen Modelle der Infektionskrankheiten, Entzündungsprozesse, der Entstehung von Krebs, Immunität und letztendlich auch unserer Genomik erforderlich.

Rückbesinnung auf die Grundlagen

Es bedarf aber auch der Rückbesinnung auf die anderen Grundlagen eines gesunden Lebens: Ausreichender und tiefer Schlaf, Bewegung, eine sinnvolle Aufgabe im Leben, Familie und gute soziale Beziehungen, Lachen und Freude, Kreativität, nährstoffreiche Nahrung und sauberes Wasser. Die Rückbesinnung darf aber auch die großen Werte miteinschließen: Dankbarkeit und das Erkennen der Schönheit des Lebens als Quelle der Liebe.

Nicht so menschlich wie wir immer glauben

Ich möchte Sie noch einmal auffordern für ein paar Minuten ein paar Möglichkeiten einer Sichtweise in Betracht zu ziehen, die Ihnen nicht so geläufig sein mag. Unser menschliches Leben, unser menschliches Bewusstsein, unser menschliches Immunsystem ist gar nicht so menschlich wie wir immer glauben. Vielleicht sind wir das Resultat des Zusammenwirkens und der Höhepunkt der Biologie von Millionen von Arten, die auf multizellulärer Ebene zu einem einzigen Lebenszweck zusammenarbeiten. Die Mitochondrien, die ja ursprünglich Bakterien waren und immer noch mit einem eigenen Genom ausgestattet sind, versorgen Sie 24 Stunden am Tag mit dem Treibstoff ATP. Das Mikrobiom arbeitet für Sie in jedem Bereich Ihres Körpers, nicht nur im Darm. Mikrobiom und Mitochondrien arbeiten „unermüdlich“ und zeitlebens an Ihrem Wohlbefinden.

Anerkennen des Wesentlichen

Wir sind ein wandelndes Ökosystem, das in das Bewusstsein eines menschlichen Geistes koordiniert wurde. Der menschliche Geist ist wohl das Einzige, was man mit Fug und Recht menschlich nennen kann. Um diese Menschlichkeit geht es immer. Es ist eine Rückbesinnung auf das, was uns als Menschen ausmacht. Zurück zur Natur heißt hier nicht Rückschritt, sondern das Anerkennen des Wesentlichen. Gesundheit ist ein Ausdruck dieser wahren Natur.

 

Lesen Sie hier die ersten vier Teile der Serie:

Uwe Karstädt Editor

Der bekannte Heilpraktiker und Gesundheitsautor trägt als Gastautor mit seinen Artikeln zu diesem Blog bei.

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No Thoughts on Zeit für neuen Denkansatz – Teil 5: Aufruf zur Besinnung

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