Viren sind die Sprache der Schöpfung, des Kreativen, der Anpassung an die neuen Lebensumstände. Uwe Karstädt erläutert seinen neuen Denkansatz mit Fakten und ein paar Ableitungen daraus.

In einer kleinen Serie schreibt unser Gastautor Uwe Karstädt über einen ganz neuen Denkansatz, den die Menschheit jetzt braucht, um zu überleben. Kernansatz dabei ist es, den Kampf gegen die Viren aufzugeben und sich zurück zu besinnen – zurück zur Natur. In den kommenden Tagen werden wir den Denkansatz in fünf Teilen für die Leser dieses Blocks exklusiv veröffentlichen.

Im dritten Teil geht es um Viren als Sprache der Existenz.


Einladung zum Paradigmen Wechsel

Ich darf Sie einladen zu einem Paradigmen Wechsel – wenn Sie wollen erstmal nur für ein paar Minuten. Das neue Paradigma ist: Viren sind die Sprache der Existenz. Viren sind voll mit Informationen, mit Updates, die uns belastbarer und widerstandsfähiger machen. Viren sind die Sprache der Schöpfung, des Kreativen, der Anpassung an die neuen Lebensumstände. Lassen Sie mich das mit ein paar Fakten und ein paar Ableitungen daraus erläutern!

Viren sind genetische Basisinformation

Diese Updates sind nämlich so wichtig, dass wir sie seit Anbeginn unseres Menschseins in unserem Innersten integrieren, nämlich unserem Zellkern. Über 50% unserer Erbanlagen sind viralen Ursprungs. 10% unseres Genoms stammen beispielsweise von Retroviren wie HIV. Wenn Viren die todbringenden Feinde darstellen, wieso integrieren wir sie dann in unser „Allerheiligstes“ – unsere Gene? Viren gehören also nunmehr zu unseren genetischen Basisinformationen (ca.20 000) aus denen wir die Proteine (240 000) unseres menschlichen Lebens bilden.

Wichtige Updates

Wir sind von der Schöpfung über die Informationen der Viren seit unserer Entstehung immer auf dem neuesten Stand gebracht worden. Sie können das mit einem alten Computer vergleichen, der seit 20 Jahren kein Update mehr gemacht hat. Er wäre, abgesehen von den Speicherkapazitäten, den Anforderungen nicht mehr gewachsen, die man an einen heutigen Computer stellt. Viren sind die physiologische Anpassung an die Lebensumstände, die durch kurz- oder langfristige sowie wiederholte Umweltreize ausgelöst werden. Sie halten damit eine gesunde Balance in unserem dynamischen Stoffwechsel aufrecht. Diese Balance wird in der Heilkunde als Homöostase bezeichnet.

Wirkliche Aufgabe der Viren

Wir haben die Viren zu unseren Feinden erklärt, so wie wir vorher schon alle Mikroorganismen und die Unkräuter zu Feinden gemacht haben. Das Mikrobiom auf den Äckern der Landwirtschaft wurde durch Glyphosat und all die anderen Pestizide und Herbizide dezimiert oder ausgerottet. Das Mikrobiom in uns Menschen wird durch Medikamente und eine ganze Reihe von Antibiotika reduziert. Nun haben wir uns also verrannt in die Dämonisierung von Viren. Nichts könnte weiter weg sein von der wirklichen Aufgabe der Viren.

Intelligenz der Natur

Ebenso wie Bakterien, Pilze, Parasiten nicht unsere Feinde sind, gehören auch die Viren nicht in die Kategorie der Kontrahenten. Viren sind die Bausteine der Evolution, die Sprache des Fortschritts der Existenz. Man kann mit einigem Fug und Recht behaupten, dass die Viren das Genom dieses Planeten sind. Sie sind die Intelligenz der Natur sich als Biodiversität – die Vielfalt aller Lebewesen – abzubilden und ständig neue, besser adaptierte Lebensformen hervorzubringen.

Sprache der Evolution

Warum bezeichne ich sie als die Sprache der Evolution? Nun, sie vermitteln Botschaften, die wir brauchen um als Menschheit zu überleben. Das heißt nicht notgedrungen, dass jeder individuelle Mensch damit besser überlebt. Aber eben die Menschheit. Ob das gelingt ist abhängig von der gesunden Fähigkeit unseres Organismus zu einer Reaktion und Adaption. Die Reaktion kann augenscheinlich auch mit Symptomen einhergehen. Das erleben wir Jahr für Jahr mit jeder Grippewelle. Wir haben das erlebt mit dem Covid-19 – noch dazu mit einer Interpretation und Reaktion der meisten Nationen und ihrer Entscheidungsträger, die das bisher Bekannte sprengte.

Anpassungen kosten Kraft und können mit körperlichen Anzeichen einhergehen bis hin zu Krankheiten. Wenn die Fähigkeit zur Adaption gänzlich fehlt, kann es auch tödlich ausgehen.

Defizit an Adaptionsfähigkeit

Die Natur ist da sehr pragmatisch und nicht sonderlich interessiert an Einzelschicksalen. Wer die Botschaft nicht hören oder lesen und integrieren kann, ist vermutlich gehandikapt und stirbt möglicherweise daran, die neue Botschaft nicht verarbeiten zu können. Das sehen wir Jahr für Jahr an den sogenannten Grippewellen. Sie treffen immer die Menschen am härtesten, die aus den unterschiedlichsten Gründen ein Defizit an Abwehrkräften – man kann auch sagen Adaptionsfähigkeit – aufweisen.

Die Sprache der Viren

Die Sprache der Viren ist wie jede Sprache weder Freund noch Feind. Sie kann eine Anpassung „anraten“ oder auch „einfordern“. Wenn man eine ursächlichere Ebene bemühen mag, kann sie uns auch erinnern, dass die Fähigkeit die viralen Updates zu integrieren, behindert ist. Die Frage muss dann sein:

  • Warum kann ich mit dem Virus nicht umgehen?
  • Was muss ich ändern, was muss sich in unserer Welt ändern, damit ich weiterleben kann und wir als Menschheit überleben?
  • Wie kann ich Teil der Evolution bleiben und nicht mit den vielen anderen Tierarten untergehen?

Kampf gegen die unbequeme Wahrheit

Viren nur bekämpfen zu wollen gleicht dem Kampf gegen den Fortschritt oder die unbequeme Wahrheit. Um bei dem obigen Beispiel zu bleiben, haben wir selbstverständlich auch die Wahl nicht zuzuhören. Das haben wir ja schon über viele Jahre durchexerziert.

  • Haben wir die Botschaft des massiven Rückgangs der Bienen, Vögel und Insekten, der Erderwärmung vernommen?
  • Erkennen wir die Signale von chronischen Erkrankungen, von Autismus und Alzheimer wie ich sie anfangs beschrieben habe?
  • Vernehmen wir die Sprache vom massiven Anstieg der Depressionen und des Burnouts, von Herzinfarkt und Krebs?
  • Ziehen wir Konsequenzen aus explodierenden Kernkraftwerken und Millionen von Lungenerkrankungen aus Städten, deren Smog uns die Sicht und die Gesundheit raubt?
  • Hören wir die Botschaft von Leaky-Gut, von Allergien, von Unverträglichkeiten gegen Gluten und andere Nahrungsmittel, von Schlafstörungen und Diabetes?
  • Bemerken wir die Botschaft der Epidemien oder Pandemien wie SARS, MERS, Ebola, Zika, Vogelgrippe, Schweinegrippe, die sich in zunehmend kürzeren Abständen auf unserem Globus verbreiten?

Gedanken-Matrix der Pharmaindustrie

Die Auswirkungen von 1031 Viren mit Impfungen in Schach halten zu wollen ist nicht nur von der Zahl her ein Unterfangen, das zum Scheitern verurteilt ist. Die Einstellung, dass nur ein Medikament und eine Impfung gegen die Pandemie des Covid-19 helfen kann, zerstört auch das Urvertrauen in die Schöpfung und die Regelmechanismen der Natur. Wir werden nicht krank aus einem Mangel an Medikamenten und Impfungen. Kein Mensch wird aus einem Mangel an Antidepressiva depressiv und niemand bekommt einen Herzinfarkt wegen einem Mangel an Beta-Blockern. Wer so denkt bewegt sich in der Gedanken-Matrix der Pharmaindustrie und ihrem Geschäftsmodell.

 

Lesen Sie hier die ersten beiden Teile der Serie:

Uwe Karstädt Editor

Der bekannte Heilpraktiker und Gesundheitsautor trägt als Gastautor mit seinen Artikeln zu diesem Blog bei.

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No Thoughts on Zeit für neuen Denkansatz – Teil 3: Viren sind die Sprache der Existenz

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