Uwe Karstädt zu Corona und Impfen: Teil 2 – Eine winzige Strategie

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Im zweiten Teil der Serie von Uwe Karstädt erfahren Sie, dass Impfungen gegen Corona eine winzige Strategie ohne Chance ist. Es gibt keine menschliche Strategie für das Gleichgewicht mit dem Mikrobiom zu sorgen, meint der Gesundheitscoach und bekannte Fachbuchautor.


Uwe Karstädt erläutert uns in dieser Serie den uralten Zusammenhang zwischen Viren und unserem Immunsystem. Seine Schlussfolgerungen sind weitreichend, erstaunlich und machen Hoffnung. Lesen Sie hier auch seine fundierten Erläuterungen zum Thema „Impfung gegen Corona„.

Wir schreiben das Jahr 2021 und sind gerade dabei eine der weitreichendsten globalen Entscheidungen in der Geschichte der menschlichen Gesundheit und des Lebens zu treffen. Sie steht im Zusammenhang mit dem zu wenig beachteten angeborenen oder unspezifischen Immunsystem. Welche Richtung wir an dieser Weggabelung einschlagen wird unsere globale wie auch individuelle Gesundheit und Langlebigkeit massiv beeinflussen. Mit der Entscheidung, die wir in den nächsten Wochen treffen werden, meine ich die Impfung gegen ein Virus. Wir müssen uns individuell, aber auch als Gesellschaft entscheiden.


Das Virus-Update

Das unspezifische Immunsystem ist an sich schon eine wunderbare Sache. Es ist das, was in den Sekunden nach dem Auftreten eines neuen Antigens im menschlichen Körper in Aktion tritt. Interessanterweise ist das Antigen nur selten das Virus selbst. Das Virus ist mit Proteinen bedeckt, die als freundlich und homogen für die menschliche Biologie gelten. Das ist so vorgesehen und entspricht damit der Art und Weise wie ein gesunder menschlicher Organismus auf dieses Virus reagieren sollte.

Das Coronavirus zum Beispiel ist mit menschlichen Proteinen bedeckt, die es auf menschliche Rezeptoren auf unserer Lungenoberfläche oder auf unserer Gefäßoberfläche ausrichten. Damit können wir diese neuen genomischen Informationen integrieren, um adaptive Veränderungen in unserer Biologie vorzunehmen. Wir werden quasi zur Anpassung gedrängt. Deswegen spricht man auch von einem „update“, die dieser Virus bringen kann.

Intelligente Anpassung macht widerstandsfähiger

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Mit dieser intelligenten Anpassung werden wir tatsächlich widerstandsfähiger und resistenter gegen Formen einer gestörten und ungesunden Beziehung zum Mikrobiom. Wenn wir das Corona Virus richtig erkennen und unser Körper durch das unspezifische Immunsystem eine gesunde Beziehung eingeht, besteht für die meisten von uns keine Notwendigkeit, jemals einen Antikörper gegen dieses Virus zu bilden. Wenn wir durch das unspezifische Immunsystem dieses Virus bzw. seine Information integrieren und nicht auf der Ebene des adaptiven (spezifischen) Immunsystems, dann bilden wir auch Wochen später keinen Antikörper mehr.

Alarmstufe spezifisches Immunsystem

Nur das adaptive Immunsystem bildet Antikörper. Eine Antikörperbildung ist schon eine klare Aussage darüber, ob wir noch die „gesunde“ Fähigkeit besitzen dieses Virus zu integrieren oder ob wir die zweite „Alarmstufe“ – das spezifische Immunsystem – bemühen müssen. Deswegen sind wohl auch schon viele Menschen immun gegen SarsCov2, obwohl sie keine Antikörper aufweisen. Die Wissenschaft sprach schon im Herbst 2020 von einer Immunität der Bevölkerung im zweistelligen Prozentbereich. Wohlgemerkt ohne Auftreten von Antikörpern. Diese Unterscheidung ist sehr wichtig.

Entscheidung des unspezifischen Immunsystems

Immunsystem Abwehr VirusVielleicht ist Ihnen das in den letzten 12 Monate selbst passiert oder Sie haben das in Ihrem Umfeld beobachten können. Wer eine schwere Erkrankung der oberen Atemwege bekommen hat, die auf eine Coronavirus-ähnliche Erkrankung hinweisen könnte, hat beim Arztbesuch vielleicht ein ähnliches Gespräch geführt.

So mancher Arzt wird dann folgendes vorschlagen. „Wir werden mit der Behandlung weitermachen und in einem Monat die Antikörper testen. Dann können wir beurteilen ob Sie exponiert waren.“ Erst drei bis acht Wochen nach der Exposition gegenüber dem Antigen werden Sie möglicherweise eine Antwort vom spezifischen Immunsystem haben. Das bedeutet, dass das unspezifische Immunsystem weit bevor wir überhaupt einen Antikörper bilden, eine Entscheidung darüber treffen muss, wie es die Proteinproduktion handhaben soll, die sich aus dieser neuen Information ergeben könnte, die vom Virus stammt.

Ständig in Beziehung zu Viren

Das unspezifische Immunsystem entscheidet innerhalb von Sekunden, nicht Wochen oder gar Monate nachdem es dem es mit diesem neuen Antigen konfrontiert war. Wir wissen, dass wir ständig in Beziehung zu ca. 1 000 000 000 000 000 Viren in uns sind. Das ist eine Eins mit 15 Nullen dahinter. Sie befinden sich gerade in meinem Blutkreislauf. Das ist eine so außergewöhnliche Zahl bzw. ein riesiges Milieu an Gen-Information, dass es unmöglich ist, dass mein Körper die Beziehung zu neuen Antikörpern in jedem Moment benötigt.

Suppe von genomischen Informationen

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Diese genetische Information ist ständig in meinem eigenen Blutkreislauf und in der Luft, die ich atme. 10 hoch 31 Viren ist die geschätzte Gesamtzahl der Viren in der Luft. Das sind 10 Millionen Mal mehr als unsere Sterne im gesamten Universum. Teile davon atme ich ständig ein. 10 hoch 31 Viren in der Luft, weitere 10 hoch 31 Viren im Boden unter meinen Füßen und weitere 10 zu 31 Viren im Meerwasser. Wir leben buchstäblich in einer riesigen Suppe von genomischen Informationen, die wir Viren nennen.

Impfung ist eine winzige Strategie

Impfen gegen Corona

Und nun will die Welt, dass es gerade jetzt einen einzigen dieser der 10 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 Viren gibt, vor dem wir uns fürchten sollen und Schutz brauchen. Alle Entscheidungsträger in Politik, Medizin und Medien reden seit Februar 2020 von nichts anderem. Sie versuchen uns glauben zu machen, dass viele von uns dem Sterben geweiht sind, wenn wir uns nicht vor diesem einen Virus schützen.

Wie können wir nur glauben, dass wir mit dieser winzigen Strategie einer Impfung irgendeine Chance haben, diese riesige Menge an Viren und Mikroben dauerhaft in Schach zu halten. Keine menschliche Strategie kann für das Gleichgewicht mit dem Mikrobiom sorgen. Es ist eine biologische Strategie. Eine Mutter-Erde-Strategie. Der Hebel ist nicht auf unserer Seite, sondern auf der Seite der Natur. Der Mensch ist nur ein winzig kleines Teil des Puzzles.

 

Lesen Sie hier den ersten Teil:

 

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Uwe Karstädt Editor

Der bekannte Heilpraktiker und Gesundheitsautor trägt als Gastautor mit seinen Artikeln zu diesem Blog bei.

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