Was ist Fulvinsäure?

Fulvinsäuren sind sehr klein und werden damit leicht in die Zelle aufgenommen. Als organische Elektrolyte sind Fulvinsäuren fähig, andere Substanzen auszubalancieren. Fulvinsäure gleicht Nährstoffdefizite und damit verbundene schwerwiegende Mangelerscheinungen aus.

Der Kreislauf der Natur

Fulvinsäuren ist sind winzige Moleküle, die von gesunden Bakterien (Mikroorganismen) im Boden produziert und dann von den Pflanzen aufgenommen und in ihre organische Form umgewandelt werden. Durch diesen aktiven Prozess wird es den Pflanzen möglich, mit komplexen Kohlenhydraten ihre Zellen zu ernähren und gleichzeitig wertvolle Mineralien für Säugetiere und somit auch uns Menschen verwertbar zu machen. Einige Nährstoffe fließen aber auch zu den Wurzeln zurück. Dort ernähren sie ihrerseits wieder die Mikroorganismen, die dann auf ein Neues Fulvinsäure produzieren. Das ist der intelligente Kreislauf der Natur zum Nutzen aller Lebewesen, ganz gleich ob Mikroorganismen, Pflanzen, Tiere oder Menschen.

Wertvolle Böden 

Wieviel Fulvinsäure von Bodenbakterien hergestellt und verwertbar gemacht werden kann, hängt allerdings von der ökologischen Beschaffenheit der Böden ab. Ökologische Landwirtschaft ist die beste Vorrausetzung für die ausreichende Produktion von Fulvinsäure. Kunstdünger und Pestizide wiederum hemmen die Herstellung von Fulvinsäure. Wenn also – wie in der heutigen Landwirtschaft üblich – durch den Einsatz dieser Umweltgifte nicht mehr genug Fulvinsäure vorhanden ist, können auch nicht genug Mineralien hergestellt und für uns Menschen verwertbar gemacht werden. So können Mineralstoffmängel im Körper entstehen. 

Intelligentes Transportmolekül

Als Elektrolyt ist Fulvinsäure in der Lage, unsere Körpermembranen zu durchdringen und den Körper mit Energie zu versorgen. Das geschieht, indem es als natürliches Transportmolekül Vitamine, Mineralien und Spurenelemente vom Blut in die Zellen bringt. Sobald die Fulvinsäure in der Zelle angekommen ist, hilft sie der Zelle, den Zellstoffwechsel zu verbessern, indem sie alle Nebenprodukte aus der Zellverbrennung in Energie umwandelt.

Darüber hinaus ist Fulvinsäure in der Lage die Säuren-Basen-Balance unseres Körpers aufrecht zu erhalten. Eine der Ursachen, warum wir heute zunehmend Probleme mit Übersäuerung haben, könnte der Mangel an Folsäure in der Nahrung sein. Zusätzlich nimmt Fulvinsäure alle Chemikalien, Schwermetalle und Giftstoffe, die in der Zelle vorhanden sind auf und leitet sie aus. Hier liegt allerdings auch die Crux. 

Magnet für Umweltgifte 

Fulvinsäure hat eine so stark entgiftende Kapazität, dass sie bereits in der Erde alle möglichen Giftstoffe und Schwermetalle wie ein Magnet anzieht. Da sich Fulvinsäuren an Toxine und Schwermetalle anbinden und damit für eine äußerst effektive Entgiftung sorgen, gilt aber gleichzeitig gerade dadurch eine besondere Vorsicht bei der Auswahl der angebotenen Produkte. 

Fulvinsäure ist instabil und muss gesondert behandelt werden. Deshalb kommt sie nur selten in Nahrungsergänzungen vor. Aufgrund ihrer hohen Anziehungskraft für Umweltgifte ist es bei Fulvinsäure in Form Nahrungsergänzungsmitteln umso wichtiger, auf die Qualität und Reinheit des Produktes zu achten. Qualitativ hochwertige Fulvinsäure wird immer unter kontrollierten Bedingungen und frei von jeglichen Umweltgiften hergestellt. Da Fulvinsäure von Natur aus in guten Böden und somit in einer natürlichen Nahrungskette vorhanden ist, kann sie in reiner Form von uns Menschen unbedenklich über längere Zeit eingenommen werden. 

Kettenglied für die Aufnahme von Nährstoffen

Fulvinsäuremangel, das ist wissenschaftlich anerkannt, ist ein entscheidender Faktor für Nährstoffdefizite und damit verbundene teilweise schwerwiegende Mangelerscheinungen. Der Austausch von Nährstoffen kann in unserem Organismus nur stattfinden, wenn diese Nährstoffe unserem Körper in einer verwertbaren Form angeboten werden. Dafür brauchen wir  bereits auf Zellebene Mineralien und Elektrolyte. Entscheidend für die Aufnahme ist zunächst die Aufschlüsselung aller Nährstoffe in kleinste Bestandteile sowie eine ausreichende elektrische Ladung.

Fulvinsäuren sind biologisch aktive Mischungen organischer Säuren, die wasserlöslich sind. Sie lösen sich in jeglichem Milieu auf von sauer bis basisch. Fulvinsäuren sind sehr klein und werden damit leicht in die Zelle aufgenommen. Als organische Elektrolyte sind Fulvinsäuren fähig, andere Substanzen auszubalancieren. Dies ist eine ihrer bedeutendsten Fähigkeiten.

 

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Rainer Kitza Administrator
Autor

Als Autor dieses Blogs teile ich gerne meine Erfahrung und mein Wissen über Gesundheit und Heilung, das ich durch Studium und Erfahrung in vielen Jahren gesammelt habe.

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