Hätten Sie gedacht, dass alltägliche Genussgifte unsere Körpertemperatur senken und Ursache für Untertemperatur sein können? Welche das sind, verrät Uwe Karstädt in diesem Beitrag.

Rauchen

Der Name suggeriert uns einen – wenn auch zweifelhaften – Genuss, den wir erleben, wenn wir uns diese unzweifelhaft giftigen Substanzen zuführen. Dazu gehört an erster Stelle das Rauchen. Ob dies Zigaretten, Zigarillos, Zigarren, Pfeife oder die seit ein paar Jahren als gesunde (?) Alternative propagierten Elektrozigaretten (E-Zigaretten-Verdampfer) sind, spielt hier erst mal keine Rolle. Der Kick des Rauchens besteht – neben der oralen Befriedigung durch das Nuckeln am »Brustwarzenersatz« – aus der Gefäßreaktion und der Reaktion des Gehirns  auf die eingeatmeten toxischen Substanzen.

Nikotin verursacht Gefäßverengung

Nikotin führt beim Rauchen oder Verdampfen zu einer Gefäßverengung und reduziert damit den Blutdurchfluss. Immer wenn sich Gefäße verengen, entsteht Kälte, da das Blut neben den Nährstoffen und Sauerstoff auch Wärme transportiert. Viele Raucher kennen das Problem einer Mangeldurchblutung mit den entsprechenden kalten Händen und Füßen.  Der zweite Faktor beim Rauchen ist die Vergiftung mit den Tausenden von Giftstoffen, die bei der Verbrennung von Zigaretten beziehungsweise Tabak entstehen und damit eine Energieherstellung in den Kraftwerken der Zellen – den Mitochondrien – verhindern.

E-Zigaretten

Wer glaubt, dem mit den neuen E-Zigaretten proklamierten Verzicht auf nikotinhaltige Aromen diesen Belastungen entgehen zu können, sei eines Besseren belehrt. Wir werden in den nächsten Jahren noch darüber aufgeklärt werden, welche Schäden hierbei auf lange Zeit entstehen. Die Dämpfe der gerade so stark auf den Markt drängenden Elektrozigaretten sind keine Hilfe und schon gar nicht eine gesunde Alternative. Sie schaffen durch die chemischen Beimengungen üble Reaktionen im Körper. Auch hier soll der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben werden. Das wird so nicht gelingen.

Alkohol und andere Drogen

Auch andere Drogen – dazu gehört Alkohol – greifen in die Wärmeregulierung ein und können je nach Menge und Häufigkeit des Konsums zu Hypothermie beitragen oder eine Hypothermie erst verursachen. Bei Alkohol tritt meist anfangs der gegenteilige Effekt auf. Bei mäßigem Genuss kommt es erst einmal zu einer Erwärmung und einer Gefäßerweiterung, die erwärmend wirken kann. Größere Mengen an Alkohol führen allerdings zu einer zu starken Abgabe von Körperwärme und damit zu einer Unterkühlung.

 

Lesen Sie hier den ersten Teil zu den Ursachen von Untertemperatur:

Uwe Karstädt Editor

Der bekannte Heilpraktiker und Gesundheitsautor trägt als Gastautor mit seinen Artikeln zu diesem Blog bei.

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