Die Blaulichtfalle: Gefahr für Körper & Geist ist real – und sie lauert überall dort, wo künstliches Licht unser Leben bestimmt: am Bildschirm, unter LEDs und vor dem Smartphone. Was wie harmloses Licht wirkt, kann unseren biologischen Rhythmus massiv stören, unsere Zellen schädigen und sogar unsere Gesundheit gefährden. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie die Blaulichtfalle funktioniert und wie Sie sich schützen können.
Blaulichtfalle: Wenn der Tag künstlich verlängert wird
Wir nutzen künstliches Licht, um unseren Tag unnatürlich zu verlängern. Die dominante Frequenz in der künstlichen Beleuchtung ist heute das blaue Lichtspektrum. Es hält uns wach, aber es versorgt uns nicht mit den anderen Frequenzen, die dieser Wachzustand erfordert, nämlich Ultraviolett (UV) und Infrarot (IR). Diese beiden Frequenzen sind uns neben dem blauen Anteil bekannt als die Frequenzen der Sonne.
Der Mangel an UV- und Infrarotlicht führt zu einem Verlust unserer Energie; wir »tauschen« quasi kurzfristiges, momentanes Wachsein gegen unsere zukünftige biologische Zeit ein. Wir le-ben sozusagen auf Kosten unserer Zukunft. Egal was wir tun, ein Lebewesen mit Tagesrhythmus (im Gegensatz zum Nachtrhythmus) ist so konzipiert, dass es wach ist, während die Erde am Tag dem Sonnenlicht ausgesetzt ist, und schläft, sich repariert und regeneriert, während dieses Licht fehlt, also in der Nacht.
Unser natürlicher Rhythmus
Die Blaulichtfalle beeinflusst unseren natürlichen Biorhythmus stärker als gedacht. Künstliche blaue Lichtfrequenzen unterdrücken jenes Lebenselixier, das die Natur zum Schlafen und reparieren vorgesehen hat: Melatonin. Es repariert Millionen von winzigen Mitochondrien, die man gemeinhin als die Kraftwerke der Zellen bezeichnet. In jeder einzelnen Zelle des Menschen gibt es Hunderte davon, in manchen sogar Tausende.
Forscher und Wissenschaftler wissen schon seit langem, dass unser Leben nur wegen dieser winzigen Motoren in jeder Zelle funktioniert, und dass, wenn diese Motoren an Funktion verlieren, der Körper seine komplexeren Funktionen nicht mehr erfüllen kann. Das führt dann zu Funktionsstörungen und Energieverlust. Viele Menschen fühlen sich jeden Morgen wie gerädert nach einer schlaflosen oder unruhigen Nacht. Und zu guter Letzt: Melatoninmangel lässt uns altern.
Die Mitochondrien funktionieren allerdings nur, wenn sie ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt sind und im richtigen, natürlichen elektromagnetischen Feld »sitzen«. Sie brauchen also die natürliche Ordnung, die richtigen Informationen und auch Phasen der Ruhe. Sie benötigen dazu Zeit und jede Nacht Reparatur- und Regenerationsphasen. Diese Ruhezeiten, die wir Schlaf nennen, werden vollständig vom Melatonin kontrolliert.
Unser Energieniveau, Schlafqualität, körperliches Aussehen, Stoffwechsel, Fettverbrennung, Stimmung und alles andere hängt direkt von dieser Funktion ab. Wenn wir uns also zur falschen Zeit dem falschen Licht aussetzen, wird der natürliche Rhythmus gestört. Und das kann uns nicht nur krank machen, sondern sogar umbringen. Wir sagen unserem Körper mit dem Blaulicht vor dem Computer oder dem Laptop und dem Smartphone, dass es Tag ist.
Das unterdrückt den Melatoninspiegel und zerstört den einzigen Prozess, der uns jede Nacht verjüngen kann. Nicht umsonst sagt man, jeder Schlaf sei ein Schönheitsschlaf. Durch Schlafmangel beziehungsweise Mangel an Melatonin altern wir mit unseren Zellen, und die Entstehung von Krankheiten wird massiv beschleunigt.
Mitochondrien und Melatonin
Wer täglich in die Blaulichtfalle tappt, riskiert langfristige Schäden an Zellfunktionen.Erste Symptome können Einschlafstörungen oder Müdigkeit beim Aufwachen sein. Manche Menschen sind den ganzen Tag müde und launisch. Während der Angriff mit künstlicher Beleuchtung jede Nacht weitergeht, sinkt die Funktion der Mitochondrien. Damit verlangsamt sich unser Metabolismus und wir fangen an, unsere Fähigkeit zu verlieren, Fett zu verbrennen.
Der Wunsch, ständig Kohlenhydrate und Süßigkeiten zu sich zu nehmen, wird stärker. Der Konsum von Kaffee steigt. Gestresst zu sein ist der prominenteste Effekt dieser Situation. Im wahrsten Sinne des Wortes bedeutet eine abgesenkte mitochondriale Funktion weniger Energie. Das wiederum heißt, dass wir »weniger lebendig« sind. Unser Gehirn hat weniger Kraft und Energie, sodass die Funktionsfähigkeit unserer Neurotransmitter nachlässt und wir depressiv werden können.
Diejenigen, die diesen Zustand mit legalen oder illegalen Drogen, Kaffee und Zucker, überbrücken wollen und für eine längere Zeit fortsetzen, enden mit Autoimmunerkrankungen und Krebs. Mütter, die in einem solchen Zustand gebären, geben diese Erschöpfung an Ihre Babys weiter – mit möglicherweise verheerenden Folgen.
Die häufigste Klage in meiner Praxis betreffen nicht Krankheiten oder Schmerzen, sondern Energieverlust, Erschöpfung und das Gefühl, vollkommen ausgelaugt zu sein: Die Lebenskraft fehlt. Und Krankheiten werden in den meisten Fällen durch Energieverluste verursacht – das ist Tatsache. Die Energieabnahme wiederum wird durch eine geschädigte mitochondriale Funktion verursacht, hervorgerufen durch eine geschädigte mitochondriale DNA.
Eine der Ursachen ist der Einsatz von künstlichem Licht zur künstlichen Verlängerung der Tageszeit. Und das führt, wie gesagt, zu einer Störung des Melatoninspiegels, wodurch die Reparatur der Mitochondrien behindert wird. Blaues Licht in Verbindung mit elektromagnetischen Feldern ist eine sehr energieraubende Kombination. Aber Sie ahnen es vielleicht schon: Es ist das Arbeitsgerät unserer Zeit!
Blaulichtfalle: Warum du trotz Diät nicht abnimmst
Viele der neuen Leuchtmittel weisen einen zu hohen Blaulichtanteil auf. Dasselbe lässt sich über die Monitore von Computern, Handys und Tablets sagen. Licht mit hohem Blaulichtanteil beinhaltet für unseren Körper immer auch die Information, dass er Fett einlagern soll. Ihr Körper ist so ausgestattet, dass er den Auftrag zur Fettspeicherung oder Fettverbrennung aus der täglichen Lichteinwirkung ableiten kann.
Wenn die Tage lang und die Nächte kurz sind (im Sommer), werden wir angeregt, Fett einzulagern. Damit bereiten wir uns auf den entbehrungsreichen Winter vor. In früheren Zeiten war der Winter eine karge Phase und nicht die Zeit der Weihnachtsplätzchen. Und wenn die Tage kurz und die Nächte lang sind, bekommt unser Körper ein Signal, seine eigenen Fettreserven zu verbrennen, da im Allgemeinen weniger Kalorien aus der Nahrung vorhanden sind.
In den westlichen Gesellschaften unserer heutigen Zeit starren wir den ganzen Tag auf elektronische Geräte, die blaues Licht abgeben – den Teil des Lichtspektrums, der dem Tageslicht entspricht. Damit wird den internen Uhren vorgegaukelt, dass es immer Sommer ist. Als Ergebnis erhalten wir ständig die Botschaft, Fett zu speichern.
Gleichzeitig sind wir aber auf der Suche nach immer noch mehr Kalorien. Blaulicht wie auch künstliche elektromagnetische Felder verhindern die Umwandlung von LDL-Cholesterin in Vitamin D. Typisch sind übergewichtige Menschen vor den Computer-Bildschirmen mit hohen LDL-Cholesterin- und niedrigen Vitamin-D-Werten. Bei diesen Menschen helfen dann auch keine hohen Vitamin-D-Gaben. Und auch die verschiedenen Diätversuche zur Gewichtsabnahme gestalten sich sehr schwierig. Die Lösung ist allerdings denkbar einfach: Installieren Sie Blaulichtfilter in Ihre PCs, Laptops oder MACs und tragen Sie Brillen mit Blaulichtfiltern. Letztere sind in guter Qualität schon ab 45 € erhältlich.
