Stickstoff-Monoxid ist der wichtige Treibstoff in unserem Körper, der dafür sorgt, dass unsere Mitochondrien als Kraftwerke unserer Zellen mit ihrer intrazellulären Umgebung in perfekter Weise kommunizieren. Denn eine Zelle, die unbegrenzten Zugang zur Information im gesamten Organismus hat, wird nicht krank.

Mitochondrien brauchen Stickstoff

Die Stickstoff-Monoxid Stimulation entstand aus den Studien und dem Wissen über Mitochondrien. Die als Kraftwerke der Zelle bezeichneten Mitochondrien produzieren nicht nur Energie, von der wir leben. Sie stellen uns auch das umfassende Netzwerk zur Kommunikation zur Verfügung. Es ist ein drahtloses Kommunikationsnetzwerk, das die Reparatur und Wartung der intrazellulären Umgebung koordiniert. Dazu sollte man sich folgenden eindrucksvolle Aussage immer vor Augen halten:

 

Eine Zelle, die unbegrenzten Zugang zur Information im gesamten Organismus hat, wird nicht krank.

 

Redox-Moleküle sind seine Bausteine

Das Kommunikations-Netzwerk besteht aus der Familie der Redox-Moleküle. Der Begriff Redox bezeichnet eine Zusammenfassung der Begriffe Reduktion und Oxidation. In den Forschungen der letzten 30 Jahre über die Redox-Biochemie hat man einige interessante Fakten gefunden. Früher galt die Annahme, dass es sich bei diesen Redox-Molekülen um gefährlichen Abfall des biochemischen Stoffwechsels handelt. Es wurde der Vergleich mit Abgasen eines Verbrennungsmotors gezogen. So nahm man an, dass diese Redox-Moleküle Endprodukte aus unserem Stoffwechsel sind, die von der Verbrennung von Ressourcen stammen. Das Wissen um die Redox-Moleküle ist aber heute zum wichtigsten Paradigma oder zum wichtigsten Baustein der menschlichen Gesundheit geworden.

Mitochondrien als Grundlage der Biochemie im Menschen

Wir Menschen denken gewöhnlich, dass wir für die eigene Gesundheit und Heilung und das Konzept von Wellness und Langlebigkeit verantwortlich seien. In gewissem Sinne sind wir das natürlich. In einem anderen Sinne aber ist das Ergebnis „Gesundheit“ eine sehr nicht-menschliche Erfahrung. Das gleiche gilt für das Ergebnis „Langlebigkeit“. Nicht-menschlich ist es aus einem einfachen Grund. Es ist das gerade erwähnte Kommunikationsnetzwerk, das darüber bestimmt, ob wir in optimaler Gesundheit ein langes Leben führen dürfen oder nicht. Dieses Netzwerk wiederum wird von dem nicht-menschlichen Teil in uns bestimmt. Diese Redox-Biochemie lebt hauptsächlich von den Mitochondrien. Mitochondrien aber sind – wenn man so will – eingewanderte Bakterien, die mit uns in Symbiose leben zu beiderseitigem Nutzen. Sie sind so „nicht-menschlich“, dass sie sogar mit ihrem eigenen genetischen Code in uns leben.

Ein gesundes Ökosystem aus Bakterien 

Die Forscher um Dr. Zach Bush entdeckten im Jahr 2012 eine Gruppe von Molekülen aus dem Erdreich, die von Bakterien und Pilzen hergestellt werden. Diese Moleküle weisen die gleichen oder ähnliche Eigenschaften auf, wie in der Redox-Biochemie oder dem oben erwähnten Zellkommunikations-Netzwerk immer festgestellt werden. Die Bakterien des Mikrobioms, die Pilze, die Viren, die Parasiten bilden ein riesiges Ökosystem, das in und um uns herum gedeiht. Alle diese Bestandteile – seien es die Kohlenhydratmoleküle aus dem Humus, die wiederum für die Biodiversität, also die Vielfalt des Mikrobioms verantwortlich sind, – scheinen an der Produktion dieses unglaublichen Kommunikationsnetzwerks teilzunehmen. Dieses Ökosystem lässt unsere Gesundheit erblühen und hat – wenn man dies so sagen kann – ein großes Interesse daran, dass es uns gut geht.  

Stickstoffmonoxid macht den Unterschied

Der Mensch fügt dem gerade erwähnten System nur ein Redox-Molekül hinzu. Millionen von Varianten von Bakterien und Pilzen, Parasiten und Viren arbeiten als nicht-menschliches System daran, dass wir gedeihen. Diesem Anteil von „außen“ geben wir unserer Seite ein einziges Molekül dazu. Das klingt auf den ersten Blick ärmlich. Dennoch ist es offensichtlich ein sehr kraftvolles und entscheidendes Molekül. Dieses Molekül ist ein Stickoxid mit dem Namen Stickstoffmonoxid.

Es stellt sich heraus, dass wir das gesamte Stickstoffmonoxid in unserem Körper in den Blutgefäßen produzieren, dazu auch in einigen Bereichen des Gehirns. Stickstoffmonoxid ist eine winzige Verbindung von Stickstoff und Sauerstoff. Sie wird in unseren Blutgefäßen hergestellt und gelagert. Über die Blutgefäße treiben sie dann die nachgelagerten Muskeln an. Diese Blutgefäße setzen dann, wenn sie beginnen, einen Sauerstoffmangel zu spüren das Stickstoffoxid frei. Damit erweitern sich die Blutgefäße und mehr Blutsauerstoff und Bausteine für die Kraftgewinnung gelangen zum nachgelagerten Muskel.

Wie Sie dieses Stickstoffmonoxid stimulieren können um in den Genuss von vielen gesundheitlichen Vorteilen kommen, können Sie unter dem folgenden Link kennen lernen:

 

Uwe Karstädt Editor

Der bekannte Heilpraktiker und Gesundheitsautor trägt als Gastautor mit seinen Artikeln zu diesem Blog bei.

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