Sympathicus und Parasympathicus spielen eine entscheidende Rolle, wenn man bei bester Gesundheit bleiben will. Es ist der Dauerstress, der zum Problem wird. Die Art der Stressauslöser spielt keine Rolle.

Dauerstress ist das Problem

Beide Bereiche des vegetativen Nervensystems, Sympathicus und Parasympathicus, haben ihren angestammten und wichtigen Platz. Und dabei sollte es auch bleiben, wenn man bei bester Gesundheit bleiben will. Es ist der Dauerstress, der zum Problem wird. Ob durch persönlichen Stress wie Arbeit, Scheidung, Krankheit, Krieg oder permanenter 5G-Befeldung ausgelöst, spielt dabei keine Rolle.

Dauerhafte Aktivierung schadet

Bei anhaltendem Stress kommt es zu einer dauerhaften Aktivierung des Sympathikus. Das wird als Widerstandsphase bezeichnet und kann Monate bis Jahre andauern. Hier spielt eben nicht nur das kurzfristige und heftige Ereignis eine Rolle. Auch die Zeitspanne, über die hinweg es auf uns einwirkt, ist entscheidend.

Dauerstress in Form von

  • Lärm,
  • Licht,
  • Kälte,
  • Hitze, aber auch
  • Isolation,
  • Bedrohung,
  • Angst und
  • Panik

sind krank machende und bisweilen auch tödliche Faktoren.

Das hält auf Dauer kein Körper aus, ohne Schaden zu nehmen. Kommt das vegetative Nervensystem durch chronischen Stress aus dem Gleichgewicht, wird auch die Fähigkeit unseres Körpers gestört, Reize zu verarbeiten und sich zu regulieren.

Lautlose Killer

Leider sind in unserer modernen Welt die meisten von uns von Dauerstress betroffen. Dieser wird unter anderem durch lautlose Killer wie die künstlichen elektromagnetischen Felder und Glyphosat noch verstärkt. Selbstverständlich sind auch die anderen Umwelteinflüsse störend. Elektrosmog beeinträchtigt unser vegetatives Nervensystem. Dabei ist es egal, ob es sich um unregelmäßig gepulste und ungeordnete nieder- sowie hochfrequente Schwingungen handelt.

 

 

Ständige Überreizung

Diese Strahlungen stören die geordnete Grundfrequenz der menschlichen Zellstruktur und der Bindegewebsschicht (Faszien). Mittlerweile ist bekannt, dass man die meisten Nervenzellen, die Informationen aus der Umwelt aufnehmen, im Bindegewebe findet.

Diese Botschaften werden dann über die peripheren Nerven in Richtung Zentralnervensystem geleitet.  Durch diese Einflüsse ist unser vegetatives Nervensystem einer ständigen Überreizung ausgesetzt. Damit wird der Sympathikus aktiviert. Wir befinden uns im permanenten Kampf- und Fluchtmodus. Gleichzeitig wird der Parasympathikus in seiner Aktivität eingeschränkt. Das ist wie beim Autofahren: entweder bremsen oder Gas geben, Entschleunigung oder Beschleunigung.

Heilung kann nur in einem entspannten Zustand passieren

Deswegen gilt auch hier mein Leitsatz aus der Naturheilpraxis: »Heilung kann nur in einem entspannten Zustand passieren.«

Mehr zum Thema finden Sie in meinem neuen Buch:

 

Lesen Sie auch meine vorangegangen Artikel zum Sympathicus und Parasympathicus:

Uwe Karstädt Editor

Der bekannte Heilpraktiker und Gesundheitsautor trägt als Gastautor mit seinen Artikeln zu diesem Blog bei.

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