Mit Schumann-Resonanzen mitschwingen

Die Biophysik legt nahe, dass unsere biologischen Systeme über die Schumann-Resonanzen auf die Hintergrundfrequenz unseres Planeten abgestimmt sind. Es ist dem Gehirn nachweislich möglich, ein Schumann-Resonanzsignal zu erkennen, sich darauf abzustimmen und darauf zu reagieren.

Darm Gehirn Achse

Auf die Frequenz abgestimmt

Herbert König, Schumanns Nachfolger an der Münchner Universität, entdeckte und bewies einen klaren Zusammenhang zwischen Schumann-Resonanzen und Hirnrhythmen. Er verglich menschliche EEG-Aufnahmen mit natürlichen elektromagnetischen Feldern der Umwelt und stellte fest, dass die so genannten Alphawellen während der Hirnaktivität im gleichen Frequenzbereich liegen wie die ersten beiden Modi der Schumann-Resonanz. 

Die Biophysik legt nun nahe, dass unsere biologischen Systeme über die Schumann-Resonanzen auf die Hintergrundfrequenz unseres Planeten abgestimmt sind. Seit dieser ersten Entdeckung haben weitere wissenschaftliche Untersuchungen ergeben, dass Schumann-Resonanzen sehr wichtige elektromagnetische stehende Wellen sind, die biologische Oszillatoren im Gehirn von Säugetieren beeinflussen. Ein lebendes System hat viele ähnliche Resonanzfrequenzen aufgrund ihrer Freiheitsgrade. Dabei kann jede von ihnen als harmonischer Oszillator schwingen und das Fortschreiten der Schwingungen als Wellen unterstützen, die sich als Welligkeit innerhalb des gesamten Systems bewegen.

 

 

Wirkung der Schumann-Resonanz

Wellen des Gehirns

Die ersten fünf Schumann-Resonanzen überschneiden sich mit den Frequenzbändern oder Wellen des Gehirns. Hirnwellen werden nach ihren Frequenzen gruppiert und mit griechischen Buchstaben bezeichnet. Zu ihren häufigsten Frequenzen gehören Delta, Theta, Alpha und Beta.

  • Delta: 0,5 – 4 Hz Dieser Hirnrhythmus tritt in einem tiefen traumlosen Schlaf oder in Bewusstlosigkeit auf. Dies ist mit Schläfrigkeit verbunden.
  • Theta: 4 – 7 Hz Dieser Gehirnrhythmus ist mit Schläfrigkeit assoziiert. Er tritt auch im ersten Stadium des Schlafs und während tiefer Meditation auf, wenn wir wach, aber offen für geistige Bilder sind. Er wurde mit Kreativität, Intuition, Tagträumen und Phantasien in Verbindung gebracht. Man geht davon aus, dass sie die Aktivität des limbischen Systems widerspiegelt, und eine erhöhte Aktivität wird bei Angst, Verhaltensaktivierung und Hemmung beobachtet.
  • Alpha: 7 – 12 Hz Dies ist der Hauptrhythmus, der bei einem normalen, entspannten Erwachsenen beobachtet wird. Er ist während des größten Teils des Lebens vorhanden. Er wird als ein üblicher Zustand während der Wachsamkeit, aber ohne aktive Informationsverarbeitung angesehen. Alpha wurde mit Kreativität (kreative Menschen zeigen Alpha, wenn sie zuhören und zu einer Lösung kommen) und geistiger Arbeit in Verbindung gebracht. Alpha-Aktivität wird auch mit allgemeiner geistiger und körperlich/geistiger Koordination, Gelassenheit, Wachsamkeit und Lernen in Verbindung gebracht.
  • Beta: 12- 30 Hz Beta spiegelt eine hochaktive Verarbeitung wider. Sie tritt bei normalem Wachbewusstsein und äußerer Aufmerksamkeit auf. Langsames Beta: 12-17 ist normale Informationsverarbeitung und geistige Aktivität; Schnelles Beta: 17-30 ist erhöhte Wachsamkeit und Kampf oder Flucht oder Angst.
  • Gamma: 30 – 100 Hz Dies ist mit Wachzuständen verbunden und kann auftreten, wenn wir gleichzeitig Informationen in beiden Gehirnhälften verarbeiten. Auch Wale und Delfine arbeiten in diesen Frequenzen.

Wie liest man das TSU Schumann Resonanz (SR) Diagramm?

Resonanz und Entrainment

Die Quantenphysik hat gezeigt, dass alles im Universum mit einer Frequenz schwingt und mitschwingt. Resonanz tritt auf, wenn ein bestimmtes, auf eine bestimmte Frequenz abgestimmtes System zu schwingen beginnt oder das Vorhandensein einer bevorzugten externen Frequenz verstärkt. Diejenigen Frequenzen, die ein gegebenes, auf eine bestimmte Frequenz abgestimmtes Objekt maximieren oder verstärken, werden als Resonanzfrequenzen bezeichnet.

Zusammen haben zwei Frequenzen die Macht, sich gegenseitig zu beeinflussen, wenn beide in Übereinstimmung auf Resonanz abgestimmt sind. Einfach ausgedrückt, kann eine Schwingungsfrequenz mit einer anderen harmonieren. Wenn Sie z.B. eine Stimmgabel mit 100 Zyklen pro Sekunde anschlagen und in die Nähe einer anderen Stimmgabel derselben Frequenz bringen, wird die zweite Stimmgabel in Bewegung gesetzt. Auch wenn sie nicht angeschlagen wurde, beginnt die zweite Stimmgabel zu schwingen und strahlt einen Ton aus, nur weil sie sich im selben Feld wie die schwingende Stimmgabel befindet.

Wie das Beispiel der Stimmgabel zeigt, ist es dem Gehirn nachweislich möglich, ein Schumann-Resonanzsignal zu erkennen, sich darauf abzustimmen und darauf zu reagieren. Ein weiteres Beispiel für Resonanz wird gezeigt, wenn ein Sänger ein Glas zerbricht, indem er in einer bestimmten Tonhöhe singt. Die Frequenz dieses Tons stimmt mit der Eigenfrequenz des Glases überein und lässt es zerbrechen.

Synchrones Schwingen mit der Schumann ResonanzSynchronität

Entrainment ist der Prozess, bei dem zwei interagierende schwingende Systeme, die unabhängig voneinander unterschiedliche Perioden haben, eine gemeinsame Periode annehmen. Die beiden Oszillatoren können in Synchronität fallen, aber auch andere Phasenbeziehungen sind möglich. Das System mit der höheren Frequenz wird langsamer, das andere schneller. Mit anderen Worten, eine Schwingungsfrequenz kann die andere abstimmen, sie in Harmonie trainieren. Es ist mehr als plausibel, dass Menschen und verschiedene Lebensformen der Erde auf diese Schumann-Schwingungen des Erde-Ionosphären-Hohlraums abgestimmt sind oder in Resonanz treten. Forschungen in Russland haben dieses Phänomen ebenfalls bestätigt.

 

Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen Ausschnitt eines Artikels vom Bioregulatory Medicine Institute (BRMI).

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Michaela Derstroff Administrator
Redaktion

Als Redakteurin beim Haus des Heilens möchte ich mit meinen Beiträgen zum Einklang zwischen Geist, Seele und Körper beitragen. Frei nach Paracelsus:
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