Heute schon deswitcht? Übungen für das Gehirn

Der Nuklearmediziner Dr. Doepp empfiehlt drei einfache Übungen gegen Elektrosmog-Belastungen. Damit soll das Gehirn „deswitcht“ werden. Es handelt sich dabei um sanfte Massagen von Bereichen am Kopf, die man selbst ausführen kann.

Switching

Das Switching ist eine häufige Ursache für Lern- oder Konzentrationsschwierigkeiten. Bestimmte Bereiche des Gehirns schalten einfach ab. Das bedeutet, dass die linke und rechte Gehirnhälfte nicht mehr optimal zusammenarbeiten können. Die Folge sind Konzentrations-, Rechen-, Schreib- und Lesestörungen. Wir beschreiben diesen Zustand intuitiv mit dem Satz „er hat abgeschaltet“. Gemeint ist, dass nicht das ganze Gehirn aufmerksam ist. Der Betroffene wird feststellen, dass er in einem der genannten Bereiche Schwierigkeiten hat. Switching-Zustände können durch einfache körperliche Übungen aus dem Bereich der Kinesiologie beseitigt werden.

Die Einstiegspforten deswitchen

Wenn das Gehirn umgeschaltet oder fragmentiert oder unorganisiert ist, muss es umgeschaltet oder neu organisiert werden, um die ursprüngliche Funktionsfähigkeit wieder herzustellen.
Dafür empfiehlt Dr. Doepp drei Übungen mit den „Eintrittspforten“.

1. Die Augenbrauen

Die Kreuzung der Pyramidenbahn im hinteren Bereich des Gehirns spiegelt sich genau an den Augenbrauen auf der vorderen Kopfseite wieder. Oberhalb der Augenbrauen sind die Gehirnhälften mit der gleichen Körperseite verbunden, unterhalb der Augenbrauen sind sie gekreuzt. Wenn wir eine Kommunikation über und unter den Augenbrauen herstellen, bieten wir dem Gehirn die Möglichkeit, wieder Ordnung zu schaffen. Dies ist die effektivste Übung.

2. Der zweite Einstiegspforte sind die Ohren.

Sie enthalten das Gleichgewichtsorgan, das mit dem Kleinhirn und dem Gehör verbunden ist, einem sehr alten Teil des Gehirns. Wie wir wissen, ist die Pforte des Hörens für den Menschen von wesentlicher Bedeutung. Schließlich enthalten die Ohrmuscheln Akupunkturpunkte für alle Körperteile. Zusätzlich enthalten sie Punkte, die direkt mit dem Gehirn verbunden sind, wie den sogenannte Valium-Punkt, der zur Behandlung von Sucht verwendet wird. Ein geswitchtes Gehirn ist ein süchtiges Gehirn. Es liebt, was für es destruktiv ist und lehnt ab, was konstruktiv ist.
Wie bei der ersten Übung ist das Ergebnis in der Regel ein besseres Gefühl und eine gewisse Klarheit des Bewusstseins.

3. Die dritte Übung mit Hauptmeridianen Gouverneursgefäß und Konzeptiongefäss.

Gouverneurs- und Konzeptiongefäß sind bei einem geswitchten Gehirn nicht länger miteinander verbunden. Die Chi-Energie zirkuliert nicht mehr. Verwendet man die kleinen Fingern mit den Punkten für den Herz- und den Dünndarmmeridian, ist diese Übung sehr effektiv. Nach der Übung sollte das Chi wieder in diesen beiden Zentralmeridianen zirkulieren.

In ca. 90% der Fälle wird das Deswitching mit diesen drei Übungen erreicht. Im Falle einer starken Abhängigkeit jeglicher Art sollten die Übungen häufig wiederholt über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden. So kann das Gehirn den natürlichen Funktionszustand langsam wieder erlernen. Sollte ich Widerstand gegen diese Übungen verspüren, ist es höchstwahrscheinlich, dass ich keine Veränderung bzw. ein Deswitching wünsche.

Die Überkreuz-Grundübung

Die einfachste Form der Überkreuz-Übung ist das Gehen am Platz. Das ist eine Art Spaziergang, bei dem Sie aber auf der Stelle stehenbleiben. Achten Sie darauf, die Arme dabei deutlich mitzuschwingen. Überprüfen, ob Sie Arme und Beine dabei gleichseitig oder überkreuz bewegen. Im Zustand des Switching besteht die Tendenz, die Übung gleichseitig auszuführen, d.h. mit dem rechten Bein schwingt auch der rechte Arm nach vorn. Die Überkreuz-Bewegung funktioniert umgekehrt: Wenn das rechte Bein nach vorn geht, schwingt der linke Arm mit.

Besteht die Tendenz, Arme und Beine gleichseitig zu bewegen, so befinden Sie sich im Zustand des Switching. Das Gehirn kann nicht optimal arbeiten. Bewegt man Arme und Beine gegenseitig, so werden die beiden Gehirnhälften wieder synchronisiert, so dass sie optimal zusammenarbeiten können.

Wenn die Überkreuz-Übung auf Anhieb funktioniert, dann marschieren Sie pro Übung etwa drei Minuten lang. Sie sollten die Übung mehrmals täglich ausführen. Wenn beim Lernen Schwierigkeiten auftreten, ist es eine gute Idee, das Lernen kurz zu unterbrechen und sich dreißigmal überkreuz zu bewegen.

Bei ausgeprägtem Switching fällt die Überkreuz-Übung zunächst schwer. Nach wenigen Tagen sollte man aber keine Probleme mehr damit haben, selbst wenn man seit Jahren oder Jahrzehnten häufig in Switching-Zustände gerät.

Die liegende Acht

Dies ist eine weitere sehr einfache Übung aus der Kinesiologie, die besonders bei Lese- und Schreibproblemen helfen kann. Dazu streckt man zunächst beide Arme parallel aus. Die Hände sollen während der Übung nah zusammengehalten werden. Mit den Händen beschreibt man nun eine liegende Acht, die so groß wie möglich sein soll. Dabei folgen die Augen den Fingerspitzen.

 

Sehen Sie hier das Video von Dr. Doepp mit den drei Deswitsching-Übungen:

 

Rainer Kitza Editor
Autor

Als Autor dieses Blogs teile ich gerne meine Erfahrung und mein Wissen über Gesundheit und Heilung, das ich durch Studium und Erfahrung in vielen Jahren gesammelt habe.

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