Elektrosmog, Körper, Uwe Karstädt

Mineralienmangel und die Erfindung des Kühlschranks

Mineralienmangel und die Erfindung des Kühlschranks
© Bild auf Envato: Salz von Dream79

Mineralienmangel ist eine stille Gesundheitskrise unserer modernen Zeit. Mit der Erfindung des Kühlschranks hat sich die Lebensmittelkonservierung zwar enorm verbessert, doch gleichzeitig verloren wir eine wichtige Quelle essenzieller Mineralien und Spurenelemente. Über Generationen hinweg führte dieser Wandel zu einem zunehmenden Mineralienmangel, der heute zahlreiche Zivilisationskrankheiten mitverursacht.

Die Erfindung des Kühlschranks und der Mineralienmangel

Eine Erfindung der heutigen Zeit, die zwar viele Vorteile gebracht, aber dennoch eine Krise der Gesundheit heraufbeschworen hat, ist die moderne Kühltechnik. Im Jahre 1876 wurde der erste gebrauchsfertige Kühlschrank erfunden. Ab der Jahrhundertwende waren Kühlschränke für jedermann verfügbar. Doch warum sollte so eine Erfindung eine Gesundheitskrise verursachen? Kleine Ursache – große Wirkung.

Wir haben die Konservierungsmethoden ausgetauscht. Anstatt Meer- oder Steinsalz zu verwenden, um unser Fleisch und andere Lebensmittel zu konservieren, benutzen wir nun Strom und Kühlung. Damit haben wir unserem Körper die vermehrte Einnahme der essenziellen Mineralien und der perfekt ausgewogenen ionischen Spurenelemente entzogen, die wir zum Überleben und Gedeihen brauchen. Eine Generation nach der anderen hat ab diesem Zeitpunkt einen Rückgang der Gewebemineralien erfahren, da das »Gold des Mittelalters« und das »Salz des Lebens« reduziert wurden. Doch ohne die grundlegenden Bausteine der Nahrung werden wir Menschen nie die pulsierende Gesundheit finden, die unser Geburtsrecht sein sollte.

Salz des Lebens

Es ist aber möglich, unsere Gesundheit durch einfache und erschwingliche Nahrungsmittel wiederzugewinnen. Dabei können wir einige der größten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit reduzieren, erfolgreich meistern und sogar beseitigen. Die Antwort ist so einfach, dass Sie überrascht sein werden. Am besten kann man unserer täglichen Ernährung Mineralien und ionisch ausgewogene Spurenelemente in Form von natürlichem Himalayasalz oder Steinsalz zurückgeben. Es ist von großer Bedeutung für unsere Gesundheit, unsere Nahrung mit Mineralien anzureichern.

Ebenso von Vorteil wäre es, unseren Körper jeden Tag und auf jede erdenkliche Weise mit Spurenelementen zu versorgen. Fangen Sie heute an und nehmen Sie diese Mineralien für den Rest Ihres Lebens! Wir können die aus dem Gleichgewicht geratene Balance wieder ausgleichen und die Reserven unserer Mineralien auf der Grundlage zuverlässiger wissenschaftlicher Messungen auffüllen.

Die beste Form dieser Messung ist die als Baustein meiner Diagnose verwendete Haarmineralanalyse (HTMA, engl.: hair tissue mineral analysis). Wir sollten auch damit beginnen, Vitamine zusammen mit den richtigen Mineralien für den individuellen Bedarf zu verwenden. Mineralstoffe und Vitamine sind die Basis.

Grundlagen der Körperchemie

Im Folgenden möchte ich Ihnen ein paar Grundlagen der Körperchemie darlegen. Sie werden danach ein größeres Verständnis davon haben als viele Mediziner, die zwar über mehr Wissen verfügen, aber vieles ganz anders interpretieren. Solche Auslegungen können uns völlig in die Irre führen. Wir alle haben es versäumt, die grundlegende Biochemie zu verstehen und zu erkennen, wie stark dieses Versäumnis im Zentrum der Krankheiten steht, die den modernen Menschen plagen.

Der Wasserhaushalt des Körpers

Sie wissen vermutlich, dass unser Körper hauptsächlich aus Wasser besteht, im Durchschnitt zu 72 Prozent des eigenen Körpergewichts. Wenn Sie 80 Kilogramm wiegen, dann enthält Ihr Körper circa 58 Liter Wasser. Das ist eine Grundprämisse unserer Physiologie: Alles, was wir in unseren Körper hineingeben, ist wasserlöslich oder hat einen speziellen Transportmechanismus, um absorbiert werden zu können.

Den Rest des Körpergewichts machen Mineralien aus, und zwar die gesamten verbleibenden 28 Prozent. Für einen 80 Kilogramm schweren Menschen bedeutet dies, dass er etwa 22 Kilogramm einer lebensspendenden Suppe aus 76 ionisierenden essenziellen Mineralien und Spurenelementen mit sich führt. Diese reicht von den allgemein bekannten Calcium-, Magnesium-, Natrium- und Kaliumverbindungen über kleinere Mengen an Chrom, Mangan, Schwefel, Zink, Selen und Kupfer bis hin zu selteneren Spurenelementen wie Lithium, Rubidium, Kobalt, Germanium und Molybdän, um nur einige zu nennen.

Meerwasser und Fulvinsäure

Im Meer und den Salzablagerungen der Gebirge, die vormals Meere waren, sind alle Mineralien und Spurenelemente vorhanden, die wir brauchen, um gesund zu sein. Meersalz und Steinsalz enthalten alle Mineralien in genau dem Verhältnis, wie es unser Körper benötigt (außer Natrium). Diese Mineralien sind für jede einzelne Körperfunktion notwendig: biochemisch, elektrisch, chemisch und physiologisch. Es gibt aber eine weitere Quelle von bestens aufgeschlüsselten Mineralien: die Fulvinsäure. In bester Qualität – und davon gehe ich selbstverständlich immer aus – ist Fulvinsäure eine zweite unschlagbare Mineralienquelle für uns.

Mineralienmangel über Generationen hinweg

Salz wurde also früher nicht nur als Zusatz zum Kochen verwendet, sondern um Fleisch und Fisch, aber auch andere Nahrungsmittel zu konservieren. Wir nahmen mit diesen haltbar gemachten Lebensmitteln große Mengen an gutem, sprich natürlichem Salz zu uns. Mit der Benutzung des Kühlschranks und der Haltbarmachung durch Kälte reduzierte sich unser Konsum von Salz mit seinen essenziellen 72 Mineralien und Spurenelementen auf ein Minimum.

Den Mineralienmangel rechtzeitig ausgleichen

Im Verlauf eines Lebens rutschten wir ohne ausreichende Versorgung mit diesen Mineralien mehr und mehr ins Defizit. Schlimmer noch: Eine Frau mit einem solchen Mineraliendefizit, die dann Kinder auf die Welt brachte, gab und gibt auch heute noch den Fingerabdruck ihres Mineraliendefizits an die nächste Generation weiter. Nach 6–8 Generationen, die den Mineralienmangel als Erblast mitbekommen haben, ist es nicht verwunderlich, dass vermehrt Mangelerkrankungen auftreten. Man kann sogar sagen, dass solche Mangelerkrankungen den größten Teil unserer Zivilisationskrankheiten ausmachen.

Der Mineralienmangel ist kein Schicksal, sondern eine Folge unserer modernen Lebensweise. Mit natürlichem Salz, Spurenelementen und Fulvinsäure können wir den Mangel beheben und unsere Gesundheit stärken. Wer frühzeitig handelt, beugt Krankheiten vor und gewinnt Vitalität zurück.

Lesen Sie mehr zum Thema in meinem Buch „Elektrosmog und Glyphosat„

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Über Uwe Karstädt

Ich erlebe es tagtäglich an meinen Patienten: Gesundheit heißt im Einklang sein mit ihrem gesamten Organismus und der Welt um sie herum. Sie sind für ein gesundes Leben bestens ausgerüstet. Denn: Gesundheit ist das natürlichste auf dieser Welt.