Körper

Glyphosat tötet bevorzugt die für uns hilfreichen Bakterien ab, was ein Überwuchern von Krankheitserregern im Darm zur Folge hat. Das führt zum Ungleichgewicht in der Darmbesiedelung mit teilweise verheerenden Ergebnissen und Erkrankungen.

Glyphosat macht krank

Glyphosat ist eine antimikrobiell wirksame Substanz, die 2010 als Antibiotikum registriert und patentiert wurde. Das Mittel tötet bevorzugt die für uns hilfreichen Bakterien ab, was ein Überwuchern von Krankheitserregern im Darm zur Folge hat. Wir werden anfällig für Infektionen, aber auch für andere Erkrankungen, die für viele Menschen – auch Mediziner – schwer zu erklären sind:

  • das chronische Erschöpfungssyndrom (CFS),
  • das Leaky-Gut-Syndrom und
  • chronische Darmentzündungen durch eher unbekannte Erreger (Clostridium butyricum, Clostridium botulinum, Clostridium perfringens).

Glyphosat

Auch der plötzliche Kindstod kann auf die Ursache einer Fehlbesiedelung mit Clostridium botulinum zurückgeführt werden. Alle diese Clostridien haben eins gemeinsam: Sie sind im Gegensatz zu unseren nützlichen Mikroorganismen ziemlich resistent gegen Glyphosat. Das führt dann eben zu einem Ungleichgewicht in der Darmbesiedelung mit teilweise verheerenden Ergebnissen und Erkrankungen, wie man aus der obigen Aufzählung entnehmen kann.

So muss man feststellen, dass die Auswirkungen durch die Reduzierung des Immunsystems und der Ausfall der essenziellen Aminosäuren Phenylalanin, Tyrosin und Tryptophan zu solch schweren Erkrankungen wie Depression, CFS, Autismus, Parkinson oder MS führen können.

Die Psyche im Darm

70 Prozent des Immunsystems werden in unserer Darmflora – also durch die unterstützenden, »guten« Bakterien – geschaffen. Die Zerstörung der Darmbakterien beeinträchtigt die Fähigkeit
des Körpers, drei essenzielle aromatische Aminosäuren zu bilden: Tryptophan, Tyrosin und Phenylalanin. Tryptophan ist der Schlüssel für unsere gesamte Neurochemie. Ohne diese Aminosäure können wir nicht funktionieren und bilden auch kein Serotonin, Dopamin und Melatonin. Die zwei ersten sind gemeinhin als Wohlfühlhormone bekannt. Sie sorgen für Glücksgefühle und Tatendrang und fallen immer dann unangenehm auf, wenn sie uns fehlen. Dann fühlen wir uns schlapp, unmotiviert und depressiv.

Tipps für gesunden SchlafMelatonin – Entgifter im Gehirn

Melatonin ist nicht nur das Schlafhormon und bestimmt Ruhe- und Wachrhythmus. Es ist auch der wichtigste »Entgifter« im Gehirn und wäre gerade auch wegen der Flut an Toxinen, die über die geöffnete Blut-Hirn-Schranke ins Gehirn eindringen, nötiger denn je. Melatonin in hohen Dosierungen ist auch nach den Erfahrungen des Mediziners Dr. Dietrich Klinghardt (Institut für Neurobiologie nach Dr. Klinghardt – INK) eine der wirksamsten Therapiemöglichkeiten bei Krebs.

Die Therapieanwendungen sollten sich allerdings im Bereich von 500 bis 1000 mg bewegen. Bei der »Coronakrise« lag die Empfehlung bei circa 100 mg über 24 Stunden, um den Melatoninspiegel konstant hochzuhalten. Das ist ein bedeutender Grund, warum sich Schwangere sowie Kleinkinder in dieser Pandemie nicht mit dem Virus anstecken. Diese höheren Werte können wiederum nur durch Auftragen von Gel auf die Haut bewerkstelligt werden, da Melatonin relativ schnell über die Leber abgebaut wird.

Darm Detox Kur

Das Hirn im Bauch

Es ist eine erstaunliche und doch vielen Menschen unbekannte Tatsache, dass bis zu 90 Prozent der Neurotransmitter, die man dem Gehirn zuordnet und die auch dort wirken, im Darm gebildet werden. Da bekommen die Begriffe »Bauchhirn« und »mit dem Bauch entscheiden« eine ganz neue Bedeutung. Schon seit Längerem spricht man in vielen medizinischen Publikationen, aber auch in der Laienliteratur davon, dass der Darm das zweite Gehirn ist. Aber selbst diese erstaunliche Aussage darf man getrost hinterfragen, wenn wir uns die folgenden Forschungsergebnisse ansehen.

DarmschleimhautDopamin gegen Depression

Bei den Forschungen zum Mikrobiom fand man, dass 90 Prozent des Serotonins und mehr als 50 Prozent des Dopamins im Darm hergestellt werden. Dopamin reduziert nicht nur Depressionen und hilft bei der Verarbeitung von emotionalen Ereignissen. Dieser Neurotransmitter fördert auch die Gedächtnisverarbeitung und verbessert viele komplexe endokrine Funktionen. Diese außergewöhnliche Statistik steht in Zusammenhang mit der Tatsache, dass wir Hunderttausende von Neuroverbindungen für jeden Kubikzentimeter Darmauskleidung aufweisen.

100% des Gehirns nutzen

Dem Gehirn überlegen

Die neurologische Intelligenz findet eben nicht nur im Gehirn statt. Der Darm ist diesem Gehirn durchaus ebenbürtig, wenn nicht gar überlegen. Wer also beispielsweise unter depressiven
Verstimmungen leidet, täte gut daran, sich zuerst um die Darmsanierung zu kümmern, anstatt mit Antidepressiva die Aktivität und Produktion der »Glückshormone« des Gehirns (10 Prozent) stärken beziehungsweise dessen Lebenszeit verlängern zu wollen. Es wäre sicher angebrachter, die Produktion der Glückshormone im Darm (90 Prozent) zu »beackern«, um bei neurologischen Störungen erfolgreich therapieren zu können.

darm-detox-biofilmDarm-Detox

Die Mikroorganismen – auch Mikrobiom genannt – in unserem Verdauungstrakt sind die Produzenten, die uns neben anderen wichtigen Aminosäuren eben auch mit Tryptophan versorgen. Das deckt sich im Übrigen auch mit meinen Praxiserfahrungen und den Erfolgen, die die Menschen mit meiner Darm-Detox-Kur erleben. Diese von mir empfohlene Kur und der darauffolgende Aufbau des Darmmilieus zeigen regelmäßig auch Erfolge bei depressiven Verstimmungen. Manchmal stand das gar nicht im Fokus der Behandlung, sondern trat quasi als »Nebenwirkung« auf. Ein gut funktionierender Darm mit einem ausbalanciertem Mikrobiom wirkt immer auch energiesteigernd und stimmungsaufhellend.

 


Mehr zum Thema lesen Sie in meinem Buch
„Elektrosmog und Glyphosat – Wie Sie die lautlosen Killer der Menschheit eliminieren“.

 

 

 

 

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Uwe Karstädt Editor

Der bekannte Heilpraktiker und Gesundheitsautor trägt als Gastautor mit seinen Artikeln zu diesem Blog bei.

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