Stress raubt einem nicht nur den letzten Nerv, Stress lässt auch die Gefäße verkrampfen und sorgt neben einem hohen Blutdruck obendrein für Durchblutungsstörungen. Von Durchblutungsstörungen zu Kälteempfindungen ist es dann kein großer Schritt mehr.

Stress und chronische Kankheiten

Den meisten Menschen mit chronischen Erkrankungen ist auch noch ein weiteres Merkmal gemeinsam: längere Passagen mit Stresszuständen ohne ausreichende Erholungsphasen. Die Umstellung von Großfamilien auf Kleinfamilien oder alleinerziehende Mütter und Väter, Belastung in der Arbeit oder im tristen Arbeitslosendasein und die allgegenwärtige Umweltbelastung durch Abgase, Pestizide, Toxine, Lärm, Enge, Elektrosmog, Neonlicht und andere »Blaulicht-dominante« Lichtquellen sind nur einige der Ursachen für persönlichen wie auch unpersönlichen Disstress im Leben unserer modernen Gesellschaft.

Stress führt zu Durchblutungsstörungen

Stress raubt einem nicht nur den letzten Nerv, Stress lässt auch die Gefäße verkrampfen und sorgt neben einem hohen Blutdruck obendrein für Durchblutungsstörungen. Von Durchblutungsstörungen zu Kälteempfindungen ist es dann kein großer Schritt mehr. Für diese Erkenntnis braucht es im Übrigen kein jahrelanges Studium.

Unser Blut transportiert neben Sauerstoff und Nährstoffen auch unsere Körperwärme und damit insgesamt unser höchstes Gut: »Lebenskraft«. Wer bei Angst und Panik (= Stress) kalte Füße bekommt, bestätigt dieses Phänomen.

Anspannung bei Kälte

Sehen Sie dazu das kurze Video mit Uwe Karstädt:

 

Bei Untertemperatur ist das vegetative Nervensystem, das heißt das unwillkürliche Nervensystem, in einem angespannten Zustand. Es geht in den sogenannten sympathikotonen Zustand. Das kann man sich leicht so vorstellen, dass wenn man kalt ist, sofort die Schultern hochzieht. So ist man in einer Anspannung und nicht in einer Entspannung, die man zum Beispiel dann fühlen würde, wenn man an Kachelofen und Wärme denkt. Dann geht man sofort in die Entspannung und in den Parasympathikus.

Auswirkungen auf das Immunsystem

Es handelt sich aber nicht nur um einen Wohlfühlfaktor. Sondern das heißt gleichzeitig, dass wenn ich in diesem Anspannungszustand bin mein Immunsystem nicht mehr optimal funktioniert. Das heißt gleichzeitig, dass meine Verdauung nicht mehr optimal funktioniert. Denn meine Verdauung funktioniert immer dann am besten, wenn ich in einem entspannten Zustand bin.

Das kennen wir natürlich von den Eltern oder von der Großmutter: in Ruhe essen, nicht telefonieren, nicht lesen, nicht streiten, nicht fernsehen usw. In Ruhe essen heißt, wir brauchen für die Verdauung einen entspannten Zustand. Den bekommen wir nicht, wenn wir in einer Kälte sind.

Entspannung und Wärme

Auch zur Regeneration und zum Schlaf brauchen wir Entspannung. Viele Leute kennen das, wenn sie mit kalten Füßen ins Bett gehen, können sie nicht einschlafen, so lange die Füße kalt sind. Dann braucht es eine Wärmflasche oder eine andere Maßnahme, bis ich dann irgendwann mal in die Wärme komme. Dann kann ich regenerieren und schlafen.

 

Uwe Karstädt Editor

Der bekannte Heilpraktiker und Gesundheitsautor trägt als Gastautor mit seinen Artikeln zu diesem Blog bei.

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