Zu Ostern raus in die Natur zum Osterspaziergang

„Hier bin ich Mensch – hier darf ich sein“ titulierte schon Goethe in seinem Gedicht „Osterspaziergang“.

 

Der Emmausgang zu Ostern ist ein christlicher Brauch, vor allem in Süddeutschland und in Österreich, in Erinnerung an den Gang der Jünger nach Emmaus, denen sich Jesus Christus unerkannt anschließt (Lk 24,13-29 EU). Ausgeführt wird der Emmausgang als ein geistlicher Gang mit Gebet und Gesang oder als ein besinnlicher Spaziergang am frühen Morgen des Ostermontags. Wegen des Tagesevangeliums heißt er regional auch „Emmaustag“.

Aus dem Emmaus-Gang wurde dann mit der Zeit der Osterspaziergang. Wir kennen ihn heute ohne liturgische Zutaten, eher als Spaziergang in der freien Natur. Die wacht gerade aus dem Winterschlaf auf.

Wir wünschen Euch ein Frohes Osterfest und einen schönen Osterspaziergang!

Foto: Pxhere

Michaela Derstroff Administrator
Redaktion

Als Redakteurin beim Haus des Heilens möchte ich mit meinen Beiträgen zum Einklang zwischen Geist, Seele und Körper beitragen. Frei nach Paracelsus:
„Der Arzt verbindet deine Wunden. Dein innerer Arzt aber wird dich gesunden. Bitte ihn darum, sooft du kannst.“

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