Ein »Weiter so« mit alten Prinzipien des Wachstums ist nach Meinung von Uwe Karstädt weder ausreichend noch erfolgsversprechend. Die alte Matrix hat ausgedient und wird über kurz oder lang der neuen Matrix der Rückbesinnung auf die natürliche Ordnung und Heilung Platz machen (müssen). 

In einer dreiteiligen Serie beleuchtet Uwe Karstädt die natürliche Ordnung, was sie stört und was man dagegen tun kann. Lesen Sie heute den zweiten Teil.


Die innere Ordnungskraft

Wer im Leben nicht das Glück hat, permanent in einem geordneten und gesunden Feld beziehungsweise Umfeld zu leben, hat hoffentlich immer wieder einmal Gelegenheit dazu. Manchmal genügt es schon, wenige Minuten oder Stunden lang das Gefühl zu haben, dass alles passt, um zu regenerieren. Solche Zustände haben in der Regel zwei Komponenten: eine innere und eine äußere Ordnung. Wenn eines dieser beiden Ordnungsfelder sehr stark ausgeprägt ist, wirkt sich das auch auf das jeweilige andere kräftigend und unterstützend aus.

Vielleicht kennen Sie solche Zustände aus eigener Erfahrung oder Sie haben Erzählungen über die innere Ordnung gehört. Sie erweist sich als so unumstößlich und unantastbar, dass sie auch im Chaos bestehen bleibt. Vielleicht kennen Sie Geschichten von Menschen, die auch im größten Durcheinander, in Notfällen, im Krieg oder bei anderen Katastrophen völlig in ihrer „Mitte“ bleiben und mit Klarheit, Güte und großer Kraft das entsprechend Notwendige tun. Solche »Engel« sind Träger einer unumstößlichen inneren Ordnung. Diese Menschen leben in ihr.

Budhha

Die äußere Ordnungskraft

Der umgekehrte Fall ist jedoch viel häufiger, wenn die Schönheit und Harmonie äußerer Bedingungen uns quasi umarmen und unsere innere Ordnung wiederherstellen. Sie können die äußere Ordnung wahrnehmen in Bildern, Architektur, Musik und anderen Künsten oder während eines Aufenthalts am Meer, im Wald, im Gebirge, in der Wüste oder beim Anblick eines Sternenhimmels. Selbst wenn Sie – weniger spektakulär – vor einem Bauernhaus auf der Bank sitzen. Das alles vermag einen Menschen in die natürliche Ordnung zurückzubringen.

Insbesondere Bilder und Musik wirken durch Frequenzübertragungen direkt auf unsere Sinnesorgane und damit direkt in unserem Gehirn. Als Mütter und Väter wissen wir um die heilenden Schwingungen, die sich auf unsere Kinder übertragen durch Berührung, Gute-Nacht-Lieder oder vertraute Gerüche. Sie dienen immer auch der Wiederherstellung der natürlichen Ordnung und der Gesundheit des uns anvertrauten Nachwuchs. Diesen Zustand kann man auch als »ganz« oder »heil« beschreiben.

Die Hunza in Pakistan

 

Die Ordnungsübertragung durch Menschen

Solche Ordnungsübertragungen gibt es auch zwischen Menschen. Wir können das erleben, wenn wir mit Personen zusammen sind, die selbst in einer Ordnung verankert sind. Deren Ausstrahlung, Güte und Herzenswärme oder deren Ruhe und Gelassenheit übertragen sich auf uns. Und wir erfahren eine Rückbesinnung auf die eigene Ordnung. Ich selbst erfuhr dies in Begegnungen mit Heilern, Schamanen und Menschen, die in Meditation und in ihrer natürlichen Göttlichkeit verankert oder grundsätzlich mit sich im Reinen sind.

Ähnliches habe ich bei der Geburt meiner Kinder erlebt. Das Energiefeld von Babys und kleinen Kindern, das gerade im Schlaf leicht wahrnehmbar ist, ist noch so geprägt von der Verschmelzung mit der inneren Ordnung, dass ihre Ausstrahlung heil und heilend ist. Und diesen Zustand kennen wir alle noch, denn wir lebten am Anfang unseres Lebens selbst in dieser natürlichen Ordnung! Jede Kultur hat dies in archetypischen Bildern verewigt. Denken Sie in diesem Kontext nur einmal an die Skulpturen oder Gemälde von Maria mit dem kleinen Jesuskind.

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Der ständige Wechsel von Aufbau und Zerfall

Die »kosmische Ordnung« gilt auch für alle Lebewesen, für die kleinsten Ebenen der Moleküle und Zellen wie auch für die Zellverbände und Organe. Sie gilt auch für ein so komplexes System wie die Psyche. Wenn körperliche und psychische Strukturen zu stark in die Unordnung und den Zerfall gleiten, werden wir krank, manchmal todkrank, und sterben. Wir leben in einer Zeit, in der sich die globalen destruktiven Einflüsse sehr stark mehren.

Wie ich im vorherigen Beitrag beschrieben habe, werden die Ordnungsprinzipien in unserer Umwelt massiv gestört, bisweilen sogar zerstört. Belastete Nahrung und Atemluft, niederfrequente und hochfrequente Strahlungsfelder im Äther, Radioaktivität, Lärm, Licht. All das sind massive Störfaktoren für unsere natürliche Ordnung. Ebenso ist die Auflösung von ordnungserhaltenden Strukturen wie Familien, Sippen und anderen familiären Verbindungen ein möglicher Störfaktor.

eSmog-Harmonsierung

Sehnsucht nach Heilung und Ganzheit

Es wächst die Sehnsucht nach Heilung und Ganzheit, und man besinnt sich wieder zurück auf die Grundwerte des menschlichen Lebens. Und ja, diese Zeiten bringen auch, quasi als Gegenbewegung, ganz besondere Phänomene hervor, die wiederum starke Ordnungskräfte sein können. Ich habe mir sagen lassen, dass man in vielen Gegenden in Griechenland nicht danach fragt, was man am Abend vorher gegessen hat – sondern mit wem. Lassen Sie diese Aussage mal auf sich wirken!

Wir sind in einer Situation, in der die Menschheit diese Sehnsucht mit Taten und Aktionen füllen muss, alleine schon um des Überlebens willen. In meinen Augen ist ein »Weiter so« mit den alten Prinzipien des Wachstums, der Medizin, der Technik und der Wirtschaft weder ausreichend noch erfolgsversprechend. Diese alte Matrix, die sich über alles stülpt, hat ausgedient und wird über kurz oder lang der neuen Matrix der Rückbesinnung auf die natürliche Ordnung und Heilung Platz machen (müssen). 

 

Lesen Sie mehr zum Thema in meinen beiden Beiträgen hier auf dem Blog oder in meinem Buch „Elektrosmog und Glyphosat“.

 

 

 

 

 

Hier lesen Sie hier den ersten Teil:

Uwe Karstädt Editor

Der bekannte Heilpraktiker und Gesundheitsautor trägt als Gastautor mit seinen Artikeln zu diesem Blog bei.

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