Körper, Uwe Karstädt

Fulvinsäure: Ein natürliches Lebenselixier

Fulvinsäure: Ein natürliches Lebenselixier
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In wissenschaftlichen Kreisen mit dem entsprechenden Fachwissen ist Fulvinsäure ein Synonym für ein natürliches Lebenselixier. Ohne Fulvinsäure sind ein Leben und vor allem ein gesundes, vitales Leben nicht vorstellbar. Das mag für viele Menschen erst einmal übertrieben klingen. Wenn man aber die Bedeutung von Humus für den Ackerbau und ein gesundes Pflanzenwachstum kennt, kann man vielleicht erahnen, was Fulvinsäure für den menschlichen Organismus bedeutet.

Fulvinsäure: Der entscheidende Faktor für die Nährstoffaufnahme

Fulvinsäure ist das verlorene Kettenglied in der Aufnahme aller Nährstoffe. Der Mangel an Fulvinsäure ist inzwischen von vielen Wissenschaftlern anerkannt als ein überaus entscheidender Faktor für Defizite an Nährstoffen und damit eine bedeutende Ursache für Mangelerscheinungen. Ohne Mineralien und Elektrolyte leidet jeder Stoffwechsel auf der Zellebene. Der Austausch von Nährstoffen kann nur stattfinden, wenn sie unserem Körper in einer verwertbaren Form angeboten werden. Entscheidend dafür ist die Aufschlüsselung in kleinste Bestandteile sowie eine ausreichende elektrische Ladung.

Die bioverfügbare Kraft der Fulvinsäure

Fulvinsäure, wenn sie von optimaler Qualität ist, beinhaltet über sechzig verschiedene Mineralien und Spurenelemente in bioverfügbarer Form, hundertmal kleiner als Zellen. In der Fulvinsäure werden sie in absolut bestaufnehmbarer Form angeboten. Jede andere Substanz, ob Vitamine, Enzyme, Heilkräuter, Tinkturen und alle anderen Nährstoffe, die wir für unsere Gesundheit zu uns nehmen, werden durch Fulvinsäure in ihrer Aufnahme optimiert. Neben Wasser und Sauerstoff ist Fulvinsäure die wohl essenziellste Substanz für unser Leben.

Die unterschätzte Bedeutung von Mineralien und Fulvinsäure

Kaum ein anderer Bereich für die Gesundheit ist so unterschätzt und missverstanden wie die Rolle von Mineralien für unseren Körper und für unsere Gesundheit. Unser materieller Körper besteht an erster Stelle aus Mineralien. Schon in den ersten biblischen Texten lesen wir, dass wir aus Lehm geformt sind – eben der mineralstoffreichen Basis unserer Mutter Erde. Dazu kommen dann 70 Prozent Wasser sowie der »Odem«, und schon ist die Basis für einen Organismus wie den Menschen geschaffen. Auch die Ursuppe allen Lebens – das Meer – ist eine Mineralien-Wasser-Mischung. Alles wird – neben dem Wasser – aus Mineralien gebildet: Aminosäuren, Zellen, Gewebe und Organe. Vitamine können nur funktionieren, wenn der Mineralienhaushalt stimmt.

Wie Fulvinsäure den Stoffwechsel unterstützt

Jede Funktion und der gesamte Stoffwechsel sind nur so gut wie die Balance und das richtige Verhältnis dieser Mineralien im Körper. Jeder Mangel an einem oder mehreren Mineralien beziehungsweise eine Anhäufung von nicht bioverfügbaren Mineralien kann sich immer auch in körperlichen und energetischen Beschwerden äußern. Nobelpreisträger Linus Pauling, bekannt als der Vitamin-C-Papst, sprach davon, dass sich jede Erkrankung immer auf einen Mineralienmangel zurückführen lässt.

Warum unsere Böden an Mineralien verarmen

Zu diesen Mineralienmängeln kommt es aus drei Ursachen. Einmal sind unsere Böden inzwischen sehr mineralienarm. Bei einem Acker von heute spricht man von nur 10–15 Prozent des Mineraliengehalts eines Ackers von vor 70–80 Jahren. Ein Beispiel: Der Eisengehalt eines Apfels wurde 1950 noch mit 4,3 Milligramm gemessen. 1998 waren es noch 0,18 Milligramm, und heutzutage misst man im Durchschnitt nur noch 0,12 Milligramm.

Im Vergleich zu einem Apfel vor 60 Jahren müssten wir heute für den gleichen Eisengehalt 36 Äpfel essen. 1936 (also vor mehr als 80 Jahren!) hat das Landwirtschaftsministerium der USA veröffentlicht, dass »alle Böden in den USA ohne Ausnahme an Mineralstoffmangel leiden«. 1992 dokumentierten Wissenschaftler auf dem Weltgipfel in Brasilien, dass die Böden auf der ganzen Welt ausgelaugt und nahezu ohne Mineralstoffe seien. Die USA ist der Vorreiter mit einer Quote von 85 Prozent Mineralienmangel.

Stress und Verdauungsprobleme: Wie Fulvinsäure helfen kann

Zweitens verbrauchen wir Menschen durch den zunehmenden Stress und die daraus folgende Übersäuerung viel mehr Mineralien als frühere Generationen, die mehr Ruhepausen und Erholungsphasen hatten. Denken Sie nur an den Stresspegel in Städten und Verkehrsmitteln durch Lärm, Elektrosmog, Umweltgifte und ständiges Licht. Die dritte Ursache ist die mangelnde Fähigkeit unseres Verdauungssystems, die aufgenommenen Mineralien zu verwerten und aufzunehmen.

Die Entstehung von Fulvinsäure aus prähistorischem Humus

Organische Fulvinsäure wird von sogenannten erdgebundenen Mikroorganismen »SBOs« (soil-based organisms) gebildet. Fulvinsäure entsteht durch die »Verdauung« von zerfallenem prähistorischem Pflanzenmaterial. Ablagerungen dieser uralten Humusschichten werden in Huminsäuren oder Fulvinsäuren umgewandelt. Fulvinsäuren sind biologisch aktive Mischungen organischer Säuren, die wasserlöslich sind, egal ob in einem sauren oder basischen Milieu. Die Mineralien und Spurenelemente in der Fulvinsäure sind sehr klein und werden damit leicht in die Zelle aufgenommen. Als organische Elektrolyte sind Fulvinsäuren in der Lage, andere Substanzen auszubalancieren. Dies ist eine der belebenden Fähigkeiten der Fulvinsäure.

Warum kolloidale Mineralien ohne Fulvinsäure kaum verwertbar sind

Kommen wir zurück zu dem oben erwähnten Mangel an Mineralien. Die heutzutage vermarkteten Kolloide, das sind gallertartige Mineralien, sind vom Körper kaum zu verwerten. Auch wenn sie mit Kohlenhydraten, verschiedenen Zuckern oder Aminosäuren verbunden werden, ist die Aufnahme nur sehr bescheiden. Beworben werden die kolloidalen Mineralien mit einer propagierten 95-prozentigen Aufnahme in die Zellen. Doch das ist weit weg von der Wahrheit.

Fulvinsäure zur Aufnahme von Minerlaien und anderen Nährstoffen

Organische kolloide Mineralien sind sehr große Moleküle. Es ist fast unmöglich, diese Mineralienkluster zu verdauen. Sie zur Zelle zu bekommen und durch die Zellwand zu schleusen, ist noch kritischer. Der Schlüssel dazu, diese Mineralien optimal aufzunehmen, besteht in einem Biofaktor: der organischen Fulvinsäure. Die meisten organischen Mineralienpräparate weisen nur sehr geringe Mengen Fulvinsäure auf. Leider ist die Bedeutung selbst vielen Ernährungsexperten nicht bekannt. Dabei hat die Fulvinsäure größten Einfluss auf die Aufnahme von Mineralien und anderen Nährstoffen. Fulvinsäure kommt nur selten in Nahrungsergänzungen vor. Sie ist instabil und müsste demnach auch gesondert behandelt werden.

Mineralstoffgehalt und Geschmack

Pflanzen sind nur so gut oder schlecht wie ihr Mineralstoffgehalt. Der Geschmack eines Nahrungsmittels ist zum größten Teil vom Mineralstoffgehalt abhängig. Der Geschmack einer Pflanze ist aber für unsere Sinnesorgane ein Indikator für ihren Nährstoffgehalt und Nährwert. Ein ausgelaugter Boden kann alles Mögliche produzieren, aber eben keine Mineralien. Mit den modernen Düngemitteln wird zwar noch ein Ertrag erbracht. Die so produzierten Nahrungsmittel sind aber nur noch leere Hülle.

Überdies können künstliche Dünger auch mineralische Ionen in unlösbare Komplexe verwandeln. Damit sind sie für Pflanzen nur noch schwer aufzunehmen und zu verstoffwechseln. Außerdem vernichten Pestizide und Unkrautvernichter in großen Dimensionen die Mikroorganismen. Damit kann nicht mehr stattfinden, was lebensnotwendig ist – nämlich die Mineralstoffe so aufzuschlüsseln und zu zerkleinern, dass die Wurzeln der Pflanze sie aufnehmen können. Ein Großteil der Stoffe, die noch im Boden übrig sind, bleibt unverwertbar. Die moderne Landwirtschaft schlägt hier also doppelt zu und hinterlässt »verbrannten Boden«.

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Über Uwe Karstädt

Ich erlebe es tagtäglich an meinen Patienten: Gesundheit heißt im Einklang sein mit ihrem gesamten Organismus und der Welt um sie herum. Sie sind für ein gesundes Leben bestens ausgerüstet. Denn: Gesundheit ist das natürlichste auf dieser Welt.