Beethovens Fünfte als Bodypercussion

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Fünf Monate Probenzeit führen zu einer atemberaubenden Darbietung von Klatschen, Knipsen und Klopfen, die jeder Sinfoniebühne würdig sind.

Kreative Alternative

Die COVID-19-Pandemie führte dazu, dass dieser Chor nicht singen konnte, aber er fand dennoch einen Weg, Musik zu machen. Schüler der Schule Saint-Michel-Garicoïts de Cambo im Baskenland im Südwesten Frankreichs haben Beethovens berühmte Symphonie Nr. 5 *hörbar* aufgeführt.

Mit einer ausgeklügelten Mischung aus Klatschen, Klopfen, Stampfen, Fingerschnipsen und Tapsen verwandeln die 185 Schüler*innen den Orchestersatz in ein Bodypercussion-Epos.

Perfekt synchron

Perfekt synchron und dynamisch klingt es großartig. Aber das mit einer Drohne aufgenommene Filmmaterial sieht auch unglaublich aus. Die maskierten Schüler beugen, rotieren und winken gemeinsam ballettbühnenwürdig.

 

 

Wunderschöne Umgebung

Die Musiklehrerin des College, Nelly Guilhemsans, hat die Partitur angepasst. Das Ensemble probte im Schuljahr 2020 fünf Monate lang täglich in 50er-Gruppen.

Die perkussiven Performances wurden in den wunderschönen Gärten von Arnaga gedreht, vor dem Haus, das einst dem französischen neoromantischen Dichter Edmond Rostand gehörte.

Es hat bereits die Fantasie vieler beflügelt. Das YouTube-Video nähert sich einer Million Aufrufe. „Bildung und Exzellenz in der Pandemiezeit“, schwärmte ein Zuschauer. Auch ganz richtig.

 

Der Beitrag wurde von uns übersetzt und ist im Original erschienen bei Classic FM.

 

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