Die acht Prinzipien einer regenerativen Wirtschaft

In diesem zweiten Teil des Artikels über gesunde Wirtschaftssysteme stellt Rainer Kitza die acht Prinzipen, die Grundlage für deren Gestaltung sein können, vor.

Schuman Resonanzen und ElektrosmogUniverselle Muster und Prinzipien

Die regenerative Geschichte beginnt mit einer einzigen Kernidee. Nämlich, dass die Muster, die der Kosmos zur Gestaltung nachhaltiger Systeme verwendet, auch für die Gestaltung unserer Ökonomie verwendet werden müssen. Daraus entwickelte das Capital Institute die acht Prinzipien einer regenerativen Wirtschaft. Die universellen Muster und Prinzipien, die der Kosmos zum Aufbau stabiler, gesunder und nachhaltiger Systeme in unserer Welt verwendet, können und müssen als Modell für die Gestaltung von Wirtschaftssystemen dienen.

Darauf aufbauend destillierte das Capital Institute seine Erkenntnisse und Forschungsergebnisse zu essenziellen miteinander verwobenen Prinzipen, die systemischer Gesundheit zugrunde liegen. Diese stellen die acht Prinzipien einer regenerativen Wirtschaft dar:

Das sympathische Nervensystem

In rechter Beziehung sein

Die Menschheit ist ein integraler Bestandteil eines umfassenden Lebensnetzes, in dem es keine wirkliche Trennung zwischen „uns“ und „es“ gibt. Der Umfang der menschlichen Wirtschaft steht im Verhältnis zu der Biosphäre, in die sie eingebettet ist. Mehr noch, wir sind alle miteinander und mit allen Orten unserer globalen Zivilisation verbunden. Wird ein Teil dieses Netzes beschädigt, wirkt sich dies auch auf alle anderen Teile aus.

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Reichtum ganzheitlich betrachtet

Wahrer Reichtum bemisst sich nicht nur an der Menge Geld auf der Bank. Er muss im Hinblick auf das Wohlergehen des Ganzen definiert und gehandhabt werden. Dies wird durch die Ausgewogenheit verschiedener Arten von Kapital erreicht, einschließlich des sozialen, kulturellen, lebendigen und erfahrungsbezogenen. Er muss auch durch einen weithin geteilten Wohlstand für alle diese unterschiedlichen Formen von Kapital definiert werden. Das ganze System ist nur so stark wie das schwächste Glied.

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Innovativ, anpassungsfähig, reaktionsschnell

In einer Welt, in der Wandel allgegenwärtig ist und sich immer schneller vollzieht, sind Innovation und Anpassungsfähigkeit entscheidend für Gesundheit. Diesen Gedanken wollte Charles Darwin mit dieser ihm zugeschriebenen und oft missverstandenen Aussage vermitteln: „Im Kampf ums Überleben gewinnen die Stärksten auf Kosten ihrer Rivalen“. Was Darwin damit tatsächlich meinte, ist, dass diejenigen, die sich am besten an eine sich verändernde Umwelt anpassen können, die Fittesten und damit Gesündesten sind.

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Ermächtigte Teilnahme

In einem wechselseitig wirkenden System ergibt sich die Fitness eines Teils aus dem Beitrag zur Gesundheit des Ganzen. Die Qualität einer kraftvollen Teilhabe bedeutet, dass alle Teile in einer Weise mit dem größeren Ganzen „in Beziehung“ stehen müssen, die sie nicht nur befähigt, für ihre eigenen Bedürfnisse zu sorgen, sondern sie auch in die Lage versetzt, ihren einzigartigen Beitrag zur Gesundheit und zum Wohlbefinden des größeren Ganzen, in das sie eingebettet sind, zu leisten.

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Würdigung von Gemeinschaft und Ort

Jede menschliche Gemeinschaft besteht aus einem Mosaik von Völkern, Traditionen, Überzeugungen und Institutionen. Sie haben sich auf einzigartige Weise durch die langfristigen Einflüsse der Geographie, der menschlichen Geschichte, der Kultur, der lokalen Umwelt und der sich verändernden menschlichen Bedürfnisse geformt. In Anerkennung dieser Tatsache fördert eine regenerative Wirtschaft gesunde und widerstandsfähige Gemeinschaften und Regionen, die jeweils einzigartig durch das Wesen ihrer individuellen Geschichte und ihres Ortes geprägt sind.

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Überfluss als „Rand“-Effekt

Kreativität und Fülle gedeihen synergetisch an den „Rändern“ von Systemen, wo die Bindungen, die das vorherrschende Muster aufrechterhalten, am schwächsten sind. Zum Beispiel gibt es eine Fülle von voneinander abhängigem Leben in den Salzwiesen, in denen ein Fluss auf den Ozean trifft. An diesen Rändern sind die Chancen für Innovation und gegenseitige Befruchtung am größten. Die Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg – mit fortlaufendem Lernen und Entwicklung aus der dort vorhandenen Vielfalt – ist sowohl für die Gemeinschaften, in denen der Austausch stattfindet, als auch für die beteiligten Individuen transformativ.

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Stabiler Kreislauf

So wie die menschliche Gesundheit von einem stabilen Kreislauf von Sauerstoff, Nährstoffen usw. abhängt, so hängt auch die wirtschaftliche Gesundheit von stabilen Kreisläufen von Geld, Informationen, Ressourcen, Waren und Dienstleistungen ab, die den Austausch fördern, Giftstoffe ausleiten und jede Zelle auf jeder Ebene unserer menschlichen Netzwerke nähren. Die Zirkulation von Geld und Informationen sowie die effiziente Nutzung und Wiederverwendung von Materialien sind besonders wichtig, damit Einzelpersonen, Unternehmen und Volkswirtschaften ihr regeneratives Potenzial ausschöpfen können.

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Streben nach Gleichgewicht

Im Gleichgewicht zu sein, ist mehr als nur eine angenehme Eigenschaft. Es ist tatsächlich wesentlich für die Gesundheit des Systems. Wie ein Einradfahrer sind regenerative Systeme immer in diesem heiklen Tanz auf der Suche nach dem Gleichgewicht engagiert. Um dies zu erreichen, müssen sie mehrere Variablen in Einklang bringen, anstatt einzelne zu optimieren. Eine regenerative Wirtschaft strebt nach einem Gleichgewicht zwischen Effizienz und Widerstandsfähigkeit, Zusammenarbeit und Wettbewerb, Vielfalt und Kohärenz sowie kleinen, mittleren und großen Organisationen und Bedürfnissen.

Enkeltaugliche Postkollaps-Gesellschaft

Wollen wir eine regenerative und nachhaltige Weltwirtschaft erreichen, können diese Prinzipen solide Richtlinien für die Weiterentwicklung der bestehenden und die Gestaltung neuer Systeme, sein.  Und dass der Weg dorthin nicht unbedingt einfach sein wird, zeigt Nicollo Machiavelli mit diesem Satz: „Nichts ist schwieriger zu planen und riskanter zu bewältigen als die Schaffung eines neuen Systems. Denn der Schöpfer hat die Feindschaft aller, die von der Erhaltung des alten Systems profitieren würden und nur halbherzige Befürworter bei denen, die von dem neuen System profitieren würden.“

Das Ergebnis dieses Weges kann eine gesunde Ökonomie in einer „enkeltauglichen Postkollaps-Gesellschaft“ sein, wie Johannes Heimrath von der OYA sie nennt. Unsere Kinder und Enkel werden es uns danken.

Das Capital Institute bietet eine Ausbildung in regenerativer Ökonomie an. Infos dazu gibt es hier

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Rainer Kitza Administrator
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Als Autor dieses Blogs teile ich gerne meine Erfahrung und mein Wissen über Gesundheit und Heilung, das ich durch Studium und Erfahrung in vielen Jahren gesammelt habe.

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